Kuties wollen ihre makellose Bilanz ausbauen

Artikel vom 17. Oktober 2020 – 08:04

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Bisher ist die Bilanz der SG H2Ku Herrenberg in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen makellos. Mit 8:0 Punkten stehen sie gemeinsam mit den Füchsen Berlin an der Spitze. Trainer Mike Leibssle hat die zweiwöchige Länderspielpause dazu genutzt, seine Mannschaft in der Spur zu halten. „Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen auch gegen die SG Kirchhof hundertprozentig fokussiert sein.“ Beginn ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der Markweghalle.

Gegen die Mannschaft aus dem Stadtteil von Melsungen gilt es vor allem, den durchschlagskräftigen Rückraum um Top-Torschützin Diana Sabljak in den Griff zu bekommen. „Gemeinsam mit Klara Schlegel führt sie Kirchhof an“, weiß der Kuties-Coach, „im Schnitt erzielen diese zwei Spielerinnen zusammen 15 Tore pro Spiel.“ Aktuell steht Sabljak im Ranking auf Platz vier mit 8,3 Toren im Durchschnitt. Die Herrenbergerinnen müssen also eine gute Balance in der eigenen Abwehr finden, um Sabljak und Co. frühzeitig zu attackieren und dabei gleichzeitig keine Räume für die Kreisläuferin zu öffnen. „Das müssen wir mit schnellen Bewegungen und guter Kommunikation lösen“, so Leibssle.

Nach zwei Niederlagen steht die SG 09 Kirchhof auf Rang neun, hat aber mit sechs Abgängen und ebenso vielen Neuzugängen vor der Runde auch einen ziemlichen Umbruch zu bewältigen. „Wir wollen uns aber vor allem auf uns selbst konzentrieren“, sagt der H2Ku-Coach. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen, Linksaußen Anika Bissel wird nach ihrer Oberschenkelverletzung das erste Mal zum Einsatz kommen. Mit Kirchhof, Zwickau und Waiblingen hat die SG H2Ku in den nächsten Wochen drei ordentliche Gegner im Programm. „Ich möchte aus diesem Block erneut mit einer positiven Bilanz rausgehen“, gibt Mike Leibssle die Marschroute vor.

Dieser Artikel wird präsentiert vom Böblinger Bote.