Niemals die Kontrolle verloren beim 32:24 in Schmiden

Handball-Württembergliga Frauen: Zweiter Saisonsieg für die SG H2Ku Herrenberg II

Michelle Wunschik (Herrenberg)

HERRENBERG (vf). Die SG H2Ku Herrenberg II hat im zweiten Saisonspiel in der Handball-Württembergliga der Frauen den zweiten Sieg eingefahren. Beim HC Schmiden/Oeffingen setzte sie sich mit 32:24 durch. Von Beginn an in Führung liegend, gaben die Gäste diese nicht einmal ab. Zwar konnten die Gastgeberinnen nach der Pause ausgleichen, doch die Qualität der SG II setzte sich letztlich durch. „Unser breiter Kader war ausschlaggebend“, war sich Trainerin Melanie Schittenhelm sicher, „auch als es nochmal eng wurde, hatte ich nicht das Gefühl, dass wir die Kontrolle verlieren.“

Trotz zwei vergebenen Siebenmetern gleich zu Beginn lagen die kleinen Kuties durch Treffer von Britta Meyer, Michelle Wunschik und Katrin Friedrich schnell mit 3:0 in Front. Die Gastgeberinnen spielten in der Defensive ein unorthodoxes Drei-gegen-drei-System, was gerade die zweitligaerfahrenen Wunschik und Friedrich clever zu nutzen wussten. „Die beiden haben mit ihrer Schnelligkeit viele Lücken gerissen“, war Schittenhelm begeistert. „Ansonsten haben wir mit vielen Übergängen und einer hohen Laufbereitschaft agiert.“ Auch Kreisläuferin Sandra Kußmaul wurde ein ums andere Mal gekonnt in Szene gesetzt – 12:8 (20.) und 14:12 zur Pause. „Wir haben unseren Matchplan konsequent durchgezogen und uns nicht vom Gegner oder den Begebenheiten aus dem Konzept bringen lassen“, schilderte die H2Ku-II-Trainerin.

Nach Wiederanpfiff gelang dem HC durch Larissa Bürkle das 15:15. Eine Viertelstunde vor dem Ende, beim 22:22, lief alles auf eine spannende Schlussphase hinaus. „Doch wir standen in der Abwehr sehr kompakt“, lobte Schittenhelm, „auch Sophia Holzner im Tor steigerte sich.“ Durch Treffer von Wunschik und Meyer erhöhten die Herrenbergerinnen auf 26:23 (50.). „Larissa Bürkle wurde zunehmend müde, das hat sich auf die Wurfqualität ausgewirkt“, bemerkte Schittenhelm. „In der Offensive haben wir es weiter geschafft, durch viel Bewegung ohne Ball zum Erfolg zu kommen.“ Ein Doppelschlag von Theresa Gramer zum 29:23 besiegelte den Sieg. Unter dem Strich stand ein auch in die Höhe verdientes 32:24.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner, Göhlich; Gramer (3), Aksoy (1), Kappus (3), Friedrich (5), Meyer (4), Kußmaul (6), Schmidt, Clemence, Wunschik (9/davon 3 Siebenmeter), Brand, Nüßle, Seeger (1).

Klares 37:20 für Frauen der SG H2Ku II

Artikel vom 12. Oktober 2020

HERRENBERG (vf). Das war ein Auftakt nach Maß. Die Frauenmannschaft der SG H2Ku Herrenberg II feierte in der Handball-Württembergliga unter der neuen Trainerin Melanie Schittenhelm einen deutlichen 37:20-Heimsieg gegen den SV Remshalden. Von Beginn an dominierten die kleinen Kuties die Gäste und begeisterten die knapp 100 Zuschauer in der Markweghalle mit sehenswertem Tempohandball. „Ein positiver Start“, freute sich Schittenhelm über die gute Mannschaftsleistung, „die Mädels haben alle Vorgaben super umgesetzt, das sorgt für viel Selbstvertrauen.“

Als Vorjahresdritter ging die Gäu-Sieben in der neustrukturierten eingleisigen Württembergliga als klarer Favorit in das Spiel und wurde dieser Rolle auch über 60 Minuten lang gerecht. Lediglich in den Anfangsminuten konnte der SV mithalten, doch gestützt auf eine agile Abwehr setzte sich die SG H2Ku II nach knapp 15 Minuten erstmals auf sechs Tore zum 11:5 durch Tuba Aksoy ab. „Wir haben unheimlich gut nach vorne verteidigt und den Gegner immer wieder aktiv gestört“, so Schittenhelm, „damit haben wir Remshalden ein ums andere Mal in die Bredouille gebracht und zu unvorbereiteten Würfen gezwungen.“ Was sonst noch durchkam, wurde oft Beute der beiden Torhüterinnen Sophia Holzner und Isabell Göhlich. „Da hat das Zusammenspiel mit der Abwehr toll gepasst und uns ein schnelles Spiel nach vorne ermöglicht.“ In die Halbzeit ging es daher mit einer verdienten 19:9-Führung.

Auch nach Wiederanpfiff drückte die SG II aufs Gaspedal. Binnen weniger Minuten schraubten Laureen Kappus und Co. den Spielstand auf 26:12 (41.) nach oben, gleichzeitig die Vorentscheidung. Fortan wechselte Schittenhelm munter durch und schickte auch die jüngere Garde aufs Parkett. „Natürlich schwingt bei diesen Spielerinnen zunächst die Nervosität mit, aber als sie diese abgeschüttelt hatten, ging der Spielfluss ohne großen Bruch weiter“, so die SG-IITrainerin. Bis zum Schlusspfiff entwickelte sich ein regelrechtes Schaulaufen, dem Remshalden nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der deutliche 37:20-Sieg gibt den Herrenbergerinnen für ihre ambitionierten Ziele sicherlich Aufwind, denn angepeilt ist ein Platz im oberen Drittel.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner, Göhlich; Kußmaul, Kappus, Aksoy, Brand, Nüßle, Clemence, Wunschik, Schmidt, Friedrich, Meyer, Gramer, Seeger.

Die kleinen Kuties wollen im oberen Drittel angreifen

Artikel vom 09. Oktober 2020 – 16:24

HERRENBERG (vf). Vieles ist neu bei der zweiten Frauenmannschaft der SG H2Ku Herrenberg: neue Liga, neue Gegner, neue Vorschriften, neue Trainerin. Doch ganz neu ist die Trainerin für einige Spielerinnen doch nicht. Denn nach fünf Jahren bei der SG Nebringen/Reusten ist Melanie Schittenhelm an die Seitenlinie nach Herrenberg zurückgekehrt. Zuvor war sie bereits über mehrere Jahre erfolgreiche Kommandogeberin bei den kleinen Kuties. „Ich freue mich sehr, zurück zu sein“, so Schittenhelm, die sich in Sachen eingleisige Württembergliga selbstbewusst zeigt. „Das obere Tabellendrittel sollte bei unseren Qualitäten drin sein.“

Der Kader der Zweitliga-Reserve ist bis auf drei Abgänge zusammengeblieben. Linkshänderin Ina Kühnel wechselte zum Oberligisten Leinfelden-Echterdingen, Susi Maushart zog es in ihre bayrische Heimat und Selina Schwarzbach studienbedingt nach Wien. Dafür rücken die Youngsters Sophia Brand und Saskia Schmitt fest nach oben. Gleichzeitig wird der Kader mit Talenten aus der A-Jugend ergänzt. „Wir haben eine gute Mischung“, erklärt Schittenhelm, „wenn sich das gut einpendelt, haben wir eine starke Mannschaft.“ Das Trainerteam wird durch Julia Keippert und Olga Backfisch ergänzt, beide sind schon jahrelang im Umfeld der Mannschaft tätig. „Sie nehmen mir jede Menge Arbeit ab, das erleichtert vieles.“ Auch Hubert Holzner ist weiterhin als Team-Manager an Bord.

Ziel aller Beteiligten ist es, endlich Beständigkeit auf die Bank der kleinen Kuties zu bringen. Denn die vergangenen Jahre waren stark von personellen Wechseln und Unruhen geprägt. „Wir wollen den Mädels wieder den Spaß am Handball vermitteln, bisher waren die Rückmeldungen positiv“, lässt Schittenhelm durchblicken. Die lange Vorbereitungszeit kam der Mannschaft dabei sehr entgegen. Sportlich wurde zunächst viel Zeit in Kraft und Ausdauer investiert, ein Trainingslager und zwei Testspiele haben die Spielerinnen vorangebracht. „Das, was die Mannschaft in den letzten Jahren vermisst hat, haben wir versucht aufzuarbeiten.“

Die abgebrochene Spielzeit beendeten die kleinen Kuties auf Rang drei und waren damit sicher für die neue eingleisige Württembergliga qualifiziert. Welches Niveau diese Liga haben wird, bleibt abzuwarten. „Ich glaube, insgesamt ist die Leistungsdichte höher als zuvor“, schätzt Schittenhelm, „zudem ist die Saison unglaublich lang, das wird nicht einfach.“ Gespielt wird voraussichtlich bis Mitte Mai 2021, alles unter den coronabedingten Maßnahmen innerhalb des Handballverbandes Württemberg. Den Auftakt bestreitet die SG H2Ku II am Sonntag um 17 Uhr in der heimischen Markweghalle gegen den SV Remshalden. Tickets für die Heimspiele der Schittenhelm-Sieben gibt es nur online zu erwerben, die Zuschauerkapazitäten sind begrenzt.

SG H2Ku verspricht sich von Handballschule einen Leistungsschub beim Nachwuchs

Handball: Die kommissarischen Leiter Luca Waidelich und Marcel Kohler leisten einen enormen organisatorischen Aufwand, um das sorgfältig erarbeitete Konzept in die Tat umzusetzen.

Mehr als zufrieden mit dem bisher Geleisteten: Die Leiter der H2Ku-Handballschule Luca Waidelich (hinten Mitte) und Marcel Kohler (vorne links) leisten mit ihren mehr als 30 Jugendtrainern, darunter Peter Kiener, Maxi Schöllkopf, Tim Gauss und Martin Bayer (hinten v. li.) sowie Lea Lohrer und Michael Bauer (vorne v. li.) gute Arbeit Foto: Peter Gebhardt

Artikel vom 05. August 2020 – 16:42

Von Peter Gebhardt

HERRENBERG. Am 1. Januar startete sie offiziell, bis Mitte März gab es nur Positives zu berichten. Danach war aber auch die gerade erst angelaufene Handballschule der SG H2Ku Herrenberg für fast drei Monate zum Nichtstun verurteilt. Schuld daran war natürlich wie allerorten der Corona-Virus.

Lärmende Schulkinder, pulsierende Hallen voller Leben – die Gründer und Macher der Handballschule in Herrenberg hatten sich sicher ein anderes Szenario vorgestellt als das, was sich ihnen im Frühjahr durch das wegen der Corona-Pandemie verhängte Sportverbot im Handball bot. Inzwischen ist der sportliche Alltag auch in Herrenberg größtenteils zurückgekehrt. Im Juni konnte wieder im Freien trainiert werden, seit Juli sind bis auf wenige Ausnahmen auch alle Mannschaften wieder im Hallentraining. „So hatten wir aber zumindest genug Zeit, um schon relativ früh am Feinschliff zu arbeiten“, sieht es Luca Waidelich eher pragmatisch. Waidelich selbst, einer der führenden Köpfe des neuen Nachwuchskonzepts in der Gäu-Stadt und derzeit Spielertrainer der dritten Mannschaft, ist trotzdem mehr als zufrieden mit dem bisher Geleisteten.

Der Name ist keine Bezeichnung für eine physische Institution

Um dies einordnen zu können, lohnt sich ein etwas tieferer Blick in die Materie. Der Name Handballschule ist zuallererst einmal keine Bezeichnung für eine physische Institution, wie etwa ein Internat. Vielmehr verbirgt sich dahinter das neue Nachwuchskonzept der Herrenberger Handball-Spielgemeinschaft. Im Jahr 2018, nachdem fast zeitgleich mit Luca Waidelich (TV Haslach), Ole Held (HSV Oberjesingen/Kuppingen) und Christian Stahl (VfL Herrenberg) in allen drei Stammvereinen der SG H2Ku neue Jugendleiter ins Amt gehievt wurden, wuchs schnell eine Idee zur effizienteren Gestaltung der Jugendarbeit in der Spielgemeinschaft.

Christian Stahl legte dann auch im Frühjahr 2019 ein tragfähiges und von allen Seiten gebilligtes Konzept vor. Indes, vor allem bei der Suche nach einem geeigneten hauptamtlichen Leiter der Handballschule – bis heute dauert diese Suche an – offenbarten sich noch einige Differenzen unter den Beteiligten, sodass die Konzeption im Sommer letzten Jahres erst einmal kurzerhand ruhte.

Allerdings dauerte es nicht allzu lange, bis neues Leben durch die alten Pläne strömte. Und so konnte im Spätherbst dann doch noch der Beginn für den Januar 2020 verkündet werden. Die Wertigkeit des Projektes zeigt sich allein schon darin, dass im Vorstand der SG H2Ku mit Jan Engau und Kai Wohlbold gleich zwei Mitglieder als Bindeglied zwischen Verein und Nachwuchsprojekt eingesetzt wurden. Und dies nicht nur auf dem Papier, wie Vorstandssprecher Jan Rhotert betont: „Beide bringen unheimlich viel Herzblut in die Sache ein“, so Rhotert.

Zu oft noch locken andere Vereine aus der Region die jungen Spieler

Gleichwohl gilt dies auch für die kommissarischen Leiter Luca Waidelich und Marcel Kohler. Momentan scheint dies noch eine gute Lösung zu sein. Für den 24-jährigen Waidelich hätte die Hauptamtlichkeit der momentan geteilten Stelle aber vor allem wegen der größeren Planungssicherheit für die Zukunft einen größeren Charme als die jetzige Konstellation. Zumal der organisatorische Aufwand für das seit sieben Monaten praktizierte Konzept enorm ist.

Denn: Das Ziel der Handballschule ist eindeutig – die Qualität des Nachwuchshandballs soll auf eine höhere Stufe gehoben werden. „Zu oft noch locken bei den Jungs Vereine wie die SG Pforzheim/Eutingen oder der HBW Balingen/Weilstetten unsere Talente mit der Aussicht auf Bundesligahandball“, sagt Jan Rhotert. Beim weiblichen Nachwuchs gilt vor allem der TuS Metzingen derzeit als gute Adresse in der Region.

Auf der anderen Seite stößt aber auch das überarbeitete Nachwuchskonzept der Herrenberger nicht bei jedem auf Gegenliebe, wie ein Facebook-Eintrag eines Vereins aus der Gegend belegt, nachdem dort ein Jugendlicher von der SG H2Ku angesprochen wurde. „Allerdings“, so betont Luca Waidelich nicht ganz ohne Stolz, „ist es inzwischen eher die Regel, dass die Jungs aus der Gegend bei uns anklopfen.“ Wie soll aber nun der Qualitätssprung erreicht werden? „Vor allem mit einem hochwertigen Training“, fährt Waidelich, der im Verein fast alle Altersklassen schon einmal selbst trainiert hat, fort. „Das Ziel ist es, jedes leistungsorientierte Team von einem lizensierten Trainer zu betreuen. Zudem wollen wir noch mehr an Schulen und in Kindergärten gehen.“

Gerade dafür wäre die Hauptamtlichkeit natürlich von Vorteil. Außerdem sollen Feriencamps angeboten werden. Zu guter Letzt geht es darum, durch qualifiziertes Fördertraining neben dem „normalen“ Betrieb die Nachwuchsspieler gezielt besser zu machen. Damit aber auch nicht nur die Topspieler und -spielerinnen aus den ersten Mannschaften jeder Altersklasse bei der Stange bleiben, wird auch bei den jeweiligen zweiten Teams investiert. Hier vor allem in Zeit. Das heißt, dass die Kinder nicht mehr mangels Übungsleiter nach Hause geschickt werden müssen.

Die Doppelspitze erntet jetzt schon viel Lob für die geleistete Arbeit

Viel Arbeit also für Luca Waidelich und Marcel Kohler. Die Doppelspitze teilt sich momentan den Aufgabenbereich des Handballschulleiters. Der Auszubildende zum Personaldienstleistungskaufmann Waidelich und der IT-Projektleiter Kohler, übrigens früher schon als Zweit-und Drittligaspieler bei der SG H2Ku aktiv, ernten schon jetzt viel Lob von vielen Seiten. Unterstützt werden sie neben den schon angesprochenen Kai Wohlbold und Jan Engau von Fabian Gerstlauer und Aylin Bok. Der Trainer des Oberligateams und die Spielerin der Zweitligafrauen sind für die sportliche Umsetzung der Vorgaben, zum Beispiel die Trainingsinhalte, zuständig.

Bliebe noch die Frage der Finanzierung des ganzen Konstruktes zu beantworten. Mehr Aufwand bedeutet auch immer mehr Finanzbedarf. Klar war von Beginn an, dass sich die Handballschule selbst tragen muss. Dafür ist neben den Mitgliedsbeiträgen ein Extra-Obolus zwischen fünf und zwanzig Euro monatlich vorgesehen. Viel Geld für so manche Eltern. Umso erfreuter waren die Verantwortlichen über die breite Zustimmung bereits im Vorfeld. Drei Monate Vorlauf an Elterngesprächen haben sich wohl mehr als gelohnt. Inzwischen seien über 95 Prozent aller Spieler bereits in der Handballschule organisiert.

Wer sich selbst oder wessen Eltern sich dem Modell nicht anschließen möchten, hat allerdings auch keine Möglichkeit mehr, im Nachwuchsbereich der SG H2Ku Herrenberg Handball zu spielen. Wobei es eine kleine Einschränkung gibt: „Für sozial schwache Familien suchen wir natürlich nach einer verträglichen Lösung“, betont Luca Waidelich. Durch die quasi Eigenfinanzierung, durch die Spieler und Spielerinnen in Vorleistung gehen, hat sich die SG H2Ku aber auch insgesamt zur Gegenleistung verpflichtet. „Auch wenn wir dadurch vor einer großen Herausforderung stehen, freuen wir uns alle auf eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft durch das Projekt Handballschule“, blickt Jan Rhotert optimistisch in die Zukunft.

Für Handballschule und Vorstand wäre es erklärtermaßen irgendwann einmal das Größte, wenn in den Männer- und Frauenmannschaften der SG H2Ku Herrenberg hinter den Spielernamen unter der Rubrik „frühere Vereine“ stehen würde: eigener Nachwuchs.

Bisher ist dies bei der Hälfte der Männer-Oberligamannschaft der Fall. Bei den Bundesligafrauen haben aktuell drei Spielerinnen die interne Nachwuchsabteilung durchlaufen. Steigerungen sind jederzeit willkommen.

Crowdfunding-Projekt der SG H2Ku befindet sich auf der Zielgeraden

Handball: Bei Halbzeit ist die angestrebte Spendensumme fast erreicht. Es bleibt aber noch Zeit, um unter www.toyota-crowd.de/sgh2ku mitzumachen.

Der Zwischenstand am Sonntagnachmittag: Das Crowdfunding-Projekt der SG H2Ku Herrenberg befindet sich auf der Zielgeraden, wie dieser Screenshot beweist

Artikel vom 13. Juli 2020

Von Peter Gebhardt

HERRENBERG. Zu Beginn stand die Idee, in den schwierigen Corona-Zeiten weggebrochene Einnahmen und in naher Zukunft mögliche Ausfälle zu kompensieren. Nach wochenlanger Vorbereitung ging das vierwöchige Crowdfunding-Projekt von den Handballern der SG H2Ku Herrenberg, eine Art Gruppenfinanzierung mit vielen Unterstützern, vor genau zwei Wochen an den Start. 30 000 Euro lautete das ambitionierte Ziel. Vergleicht man dies mit anderen Projekten von Sportvereinen, findet man nur wenig Vergleichbares. Nicht ganz grundlos, denn bei einem Nichterreichen der Zielsumme gäbe es keinen einzigen Euro, und das Geld ginge komplett an die Unterstützer zurück.

Und doch scheint sich der Mut zum Risiko auszuzahlen. „Wir waren natürlich optimistisch“, sagt Mitorganisator Alexander Zürn, Rechtsaußen der Oberliga-Mannschaft. „Dass es aber so gut anläuft, hätten wir nicht erwartet.“ Schon am ersten Tag waren die ersten 10 000 Euro eingespielt. Nach einer Woche waren es dann 20 000. Mittlerweile zählt das Projekt mehr als 300 Unterstützer.

Zur Halbzeit stehen die Macher scheinbar uneinholbar auf der Zielgeraden. Dass es in der zweiten Woche am Button der Crowdfunding-Plattform etwas ruhiger zuging als zuvor, ist zwar nicht verwunderlich, bestätigt den zweiten Ideengeber der Aktion aber in seiner Motivation. „Gerade jetzt müssen wir am Ball bleiben, damit uns nicht noch die Luft ausgeht“, betont Nicolas Rhotert, der Torhüter der Oberliga-Männer. Denn auch wenn die Zielsumme von 30 000 Euro vorzeitig erreicht werden sollte, ist das Crowdfunding-Projekt noch nicht beendet.

Eingespielte Summe kommt dem kompletten Spielbetrieb zugute

Erst am 27. Juli wird abgerechnet. Vorstandssprecher Jan Rhotert erklärt deshalb die Motivationslage, bis zum letzten Tag um jeden Euro zu kämpfen: „Die eingespielte Summe kommt dem kompletten Spielbetrieb zugute. Sowohl die Jugend als auch die Aktiven profitieren davon. Daher werden wir auch in den kommenden beiden Wochen nicht nachlassen.“ Wie dies aussieht, davon kann sich jeder selbst ein Bild auf der Crowdfunding-Plattform machen. Dort gibt es lukrative Deals und originelle Prämien. Und täglich wird aktualisiert.

Inzwischen klopfen auch Firmen und Privatpersonen aus eigenem Antrieb an die Tür des Herrenberger Vereins und bieten ihre Mithilfe an. „Das macht uns stolz und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betont Jan Rhotert. Und so können Alexander Zürn, Nicolas Rhotert und die anderen Organisatoren versichern, bis zum wirklich letzten Tag attraktive Prämien bereitzustellen. Die Maschinerie dazu im Hintergrund läuft entsprechend auf Hochtouren.

SG H2Ku Herrenberg startet interessantes Crowdfunding-Projekt

Auf Initiative der Oberligaspieler Alexander Zürn und Nicolas Rhotert beginnt die Aktion heute. Diese ist nicht nur eine reine Spendensammlung, denn auf die Gönner warten zudem einige attraktive Prämien. Am Ende sollen 30 000 Euro zusammenkommen.

Große Vorfreude bei Nicolas Rhotert (li.) und Alexander Zürn aus der Oberliga-Mannschaft: Die beiden Initiatoren des H2Ku-Crowdfundings sind aber auch aufgeregt und gespannt, wie die Aktion am heutigen Montag anläuft Foto: Peter Gebhardt

Artikel vom 29. Juni 2020 – 08:45

Von Peter Gebhardt

HERRENBERG. Der Sport insgesamt blickt noch immer in eine ungewisse Zukunft. Gerade der semiprofessionelle Bereich kann zurzeit kaum weitreichende Entscheidungen treffen. Dies liegt einerseits an den Auflagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die ein geregeltes Training gerade im Handballsport noch nicht zulassen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch noch den wirtschaftlichen Aspekt. In Zeiten, in denen viele Firmen ums Überleben kämpfen, ist die Zuwendung der Sponsoren nicht unbedingt selbstverständlich.

Wohl überall machen sich deshalb Vereinsfunktionäre ihre Gedanken, wie sie ihre gesteckten Etatziele am besten erreichen können. Mitten in diesen Überlegungen, in denen auch die Herrenberger Handball-Spielgemeinschaft H2Ku steckt, traten nun mit Nicolas Rhotert und Alexander Zürn ausgerechnet zwei Aktive auf den Plan. Die beiden Spieler der Oberligamannschaft gingen mit einer Idee auf Vorstandssprecher Jan Rhotert zu, deren Ursprung zwar schon länger bekannt ist, aber im Sportbereich bisher eher selten zu finden war.

Das Motto lautet: „Meine Region! Mein Verein! Oben bleiben!“

Mit einer Crowdfunding-Aktion sollen finanzielle Mittel generiert werden, die den Handball bei der SG H2Ku Herrenberg auch in den jetzigen schwierigen Zeiten auf hohem Niveau sichern sollen. Dabei steht der Begriff Crowdfunding am ehesten für eine Gruppenfinanzierung, bei der sich möglichst viele Menschen für ein Projekt finanziell engagieren. Da bei der Konstellation Vater-Sohn die Wege bei den Rhoterts besonders kurz sind, wurde die Idee schnell vorangetrieben. Jan Rhotert selbst legt dabei besonders viel Wert darauf, zu betonen, dass die Initiative ausschließlich von beiden Spielern ausging.

Am heutigen Montag startet die Aktion unter dem Motto „Meine Region! Mein Verein! Oben bleiben!“. Sie soll am Ende 30 000 Euro einspielen. Auf der Internetseite des externen Dienstleisters Fairplaid wird das Projekt vorgestellt, verwaltet, und es wird zum Einkauf eingeladen. Denn das Crowdfunding ist beileibe keine reine Spendensammlung. Jeder soll einen Gegenwert, sprich eine Prämie, für sein Engagement erhalten. Und dieser Gegenwert hat es wahrlich in sich. Über handfeste Prämien wie von den Rhein Neckar Löwen signierte Trikots der Nationalspieler Steffen Fäth und Andreas Palicka oder VIP-Tickets für den VfB Stuttgart reicht die Palette zum Beispiel bis hin zu einem einzigartigen Blick hinter die Kulissen der H2Ku-Frauen-Zweitliga-mannschaft inklusive Platz auf der Auswechselbank bei einem Punktspiel. Etwa 100 dieser Prämien – im großen als auch im etwas kleineren Stil – haben die Verantwortlichen zusammengetragen. Das allein zeigt schon, wieviel Arbeit in dem Projekt steckt. Arbeit, die natürlich im Vorfeld nicht von Alexander Zürn und Nicolas Rhotert allein gestemmt werden konnte. Und so begann die Suche nach Helfern.

„Es war toll, zu sehen, dass wir in kürzester Zeit ein schlagkräftiges Team mit zwölf Mitgliedern aus allen Gremien und Teams des Vereins gewinnen konnten“, so Rechtsaußen Zürn. Dieser Kern ging in die Teams der SG H2Ku, sprach Sponsoren an und suchte auch anderswo Unterstützung. Letztlich war die Resonanz überwältigend. „Wir sind mit dem Projekt an die Mannschaften herangetreten. Alle Vorschläge kamen dann von den Teams selber“, freut sich Torwart Nicolas Rhotert. Etwa die Hälfte der Prämien kam so zusammen. Von Personaltraining mit Oberliga-Coach Fabian Gerstlauer bis zur Gartenarbeit und Erntehilfe ist (fast) alles dabei. Den anderen Prämienteil steuerten derweil Firmen bei. Kein einfaches Unterfangen, sollte man meinen. Umso erfreuter war Jan Rhotert auch hier über die Resonanz: „Die Idee des Crowdfunding kam bei den meisten Firmen und Sponsoren hervorragend an. Gerade die Dienstleistungsbranche hat uns mit Gutscheinen und Aktionen unterstützt, von denen sowohl der Verein als auch der Sponsor selbst profitiert“, erklärt der Vorstandssprecher. Auch drei Jahresabos für das E-Paper der Kreiszeitung Böblinger Bote sind so dabei.

Volle acht Wochen hatte es dann von der ersten Idee bis heute gedauert. Einen Zeitraum, den auch das Handballerduo intensiv erlebt hat. „Wir hatten schon damit gerechnet, dass es viel Arbeit wird“, waren sich beide der Herausforderung bereits vorher bewusst. Dabei hätten es Zürn und Rhotert durchaus etwas einfacher haben können – nämlich indem sie die Aktion auf das Oberligateam beschränken.

Volle acht Wochen von der ersten Idee bis zum Start des Projekts

Die Frage danach lässt bei den Spielern aber fast schon Verwunderung aufkommen. „Für uns war von Beginn an klar, dass wir den ganzen Verein unterstützen wollen“, betont Nicolas Rhotert, der neben der Arbeit am Crowdfunding-Projekt mitten in den Abschlussprüfungen zum Finanzassistenten steckt. „Nur wenn der ganze Verein gesund ist, können wir als Mannschaft leben“, ergänzt der 25-jährige Alexander Zürn.

Bei beiden ist neben der Aufregung vor dem Start vor allem auch Vorfreude zu spüren. „Wir sind sehr optimistisch, dass wir den angestrebten Betrag komplett erreichen werden“, sagt Torhüter Rhotert. Optimismus sollte auch vonnöten sein, denn eines ist schon jetzt klar: Das Projekt steht unter dem Motto „Alles oder Nichts“. Das heißt im Klartext, dass es das gesammelte Geld nur gibt, wenn die 30 000 Euro auch erreicht werden. Wenn nicht, gilt das Projekt als gescheitert, und alle Unterstützer bekommen ihr Geld zurück. Das ist jedoch ein normales Prozedere im Crowdfunding.

Allerdings ist bei dieser Art der Finanzierung die Aussicht auf Erfolg auch größer als bei einer reinen Spendenaktion. An ein Scheitern verschwendet aber weder Nicolas Rhotert noch Alexander Zürn einen Gedanken. Zürn, als Projektleiter im Onlineshop eines Baustoffgroßhändlers auch beruflich stark eingespannt, ist sich sicher, dass sich der Aufwand in der Freizeit am Ende auszahlen wird. „Ich sehe uns optimal vorbereitet und auch bei den Prämien sehr gut aufgestellt“.

Und was sagt der Verein über seine umtriebigen Spieler? Vorstandssprecher Jan Rhotert hat da mehr als nur einen Blickwinkel: „Natürlich freuen wir uns über die Initiative der Spieler, Geld für die SG H2Ku zu erwirtschaften. Wir haben als Verein aber auch den Auftrag, junge Menschen zu fördern und zu formen. Deshalb macht mich die ganze Crowdfunding-Aktion mit dem Engagement der Sportler sehr stolz.“ Stolz wäre er sicher auch in vier Wochen, wenn auf der Internetseite des Crowdfunding-Projekts stehen würde: 100 Prozent erreicht.

https://www.toyota-crowd.de/sgh2ku

Ein ehrgeiziges Ziel: 30000 Euro – oder nichts

Über Crowdfunding will die SG H2Ku Herrenberg mindestens 30000 Euro einnehmen. Die beiden Oberliga-Handballer Alexander Zürn und Nicolas Rhotert haben die Aktion initiiert. Für Beträge von zehn bis 1500 Euro gibt es entsprechende Gegenleistungen. Das Motto: SGeht nur gemeinsam. Ab Montag läuft die Aktion vier Wochen lang.

Alexander Zürn (links) und Nicolas Rhotert haben das Crowdfunding angestoßen GB-Foto: ros

Wollten Sie schon immer mal bei einem Kabinenfest der zweiten Frauen-Mannschaft der SG H2Ku Herrenberg dabei sein? Oder während des Spiels auf der Auswechselbank der Zweitliga-Frauen sitzen? Jetzt ist die Chance gekommen. Das sind zwei Prämien, die sich vom kommenden Montag an buchen lassen. Über 100 verschiedene stehen zur Auswahl. Abgesehen von den Sponsoring-Paketen, die vornehmlich für Unternehmen gedacht sind, ist ein Team-Event am Bodensee für 20 Personen das teuerste Angebot.

„Wir haben Prämien im Bereich von zehn bis 1500 Euro“, sagt Alexander Zürn. Der Rechtsaußen der H2Ku-Oberliga-Männer hat das Projekt zusammen mit Torwart Nicolas Rhotert angestoßen. Dabei soll jeder, der sich an der Aktion beteiligt, einen Gegenwert erhalten. „Wir wollen keine Spender, sondern Unterstützer“, sagt Zürn. Und schiebt hinterher: „Man kann aber natürlich auch spenden.“ Zu je 30 Prozent sollen die Erlöse aus der Aktion in die Bereiche Frauen, Männer und Jugend fließen, zehn Prozent können frei verwendet werden. 

Lesen Sie weiter unter:

https://www.gaeubote.de/Nachrichten/Ein-ehrgeiziges-Ziel-30000-Euro-oder-nichts-51556.html

Die SG H2Ku Herrenberg gegen Blutkrebs

2017 haben wir als Verein an einem unserer Spieltage bereits eine Registrierungsaktion durchgeführt um einem kleinen erkrankten Jungen aus unserem Umfeld zu helfen. 

Gerade während der Corona-Pandemie benötigen Blutkrebspatienten unsere Hilfe nun mehr denn je! Das Virus erschwert Ihren Alltag und die Suche nach einem passenden Stammzellspender erheblich. 

Als Sportler wissen wir was es bedeutet sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen und Zusammenhalt zu zeigen. Deshalb möchten wir euch heute nochmals um eure Hilfe und euren Einsatz bitten. Lasst uns zusammen von zuhause aus Blutkrebspatienten helfen..

Bestellt euch über diesen Link ein Set, macht den Wangenschleimhautabstrich (schickt ihn zurück!) und werdet so zum Helden und potentiellen Lebensretter!

http://www.dkms.de/h2ku-herrenberg

Alle 15 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs und nur ein Drittel aller Blutkrebspatienten findet innerhalb der Familie einen passenden Spender. Jeder zehnte Blutkrebspatient sucht vergeblich einen passenden Spender. Deine Hilfe ist gefragt! Viele Blutkrebspatienten brauchen einen Stammzellspender, um zu überleben und vielleicht kannst Du schon bald eine zweite Chance auf Leben ermöglichen!

JETZT STAMMZELLSPENDER WERDEN!

Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch, der zwischen 17 und 55 Jahren alt ist und nicht bereits bei der DKMS oder einer anderen Datei registriert ist, Stammzellspender werden.

Wir – Ihr – Gemeinsam: SG H2Ku Herrenberg

Gemeinsam die Herausforderungen meistern

Die gesamte Gesellschaft steht momentan vor gewaltigen Herausforderungen. Niemand kann sich dem entziehen. Auch unsere verlässlichen Sponsoren und Förderer haben mit den wirtschaftlichen Folgen der momentanen Corona-Krise zu kämpfen. 

Wir als SG H2Ku Herrenberg möchten einen, wenn auch kleinen, Beitrag für unseren treuen Sponsorenkreis leisten. Ab sofort veröffentlichen wir an dieser Stelle Neuigkeiten, Aktionen oder auch temporäre Geschäftsmodelle unserer Partner. Diese Plattform soll unseren Sponsoren die Möglichkeit bieten, einen noch größeren Kreis von Interessenten zu erreichen.

Die Informationen werden natürlich ständig aktualisiert.

Wir tun dies gerne und sind uns sicher, dass unsere Partnerschaft mit all unseren Förderern und Sponsoren auch in Zukunft mit dem bisherigen beiderseitigen Vertrauen weiterhin erfolgreich bestehen bleibt.

Wir – Ihr – Gemeinsam, die SG H2Ku Herrenberg

Deutsche Vermögensberatung Lars Bartl und Ulrich NeubranderWas gilt es in beim Thema Finanzen gerade jetzt unbedingt zu beachten? Was wird sich in naher Zukunft ändern? Wir helfen Ihnen gerne bei der Beantwortung all Ihrer Fragen. Bleiben Sie gesund, wir freuen uns auf Sie! Lars Bartl und Ulrich Neubrander sind für Sie da.

Hochdorfer Kronenbrauerei: Unser langjähriger Partner steht weiter als Versorger für die regionalen Getränke- und Einkaufsmärkte bereit. Jetzt auch mit aktuellem Video.

Graf Wohnbau: Die Graf Wohnbau GmbH ist auch in diesen schwierigen Zeiten für Sie da. Wir beraten Sie gerne weiterhin unter 07032-93620. BLEIBEN SIE GESUND

2K Maler + MarkiererGmbH: Ob Industrie, Ladenbau oder Privatwohnungen: Die 2K Maler und Markierer sind überall mit hervorragender Qualität für Sie da.

SAM Steuerberatungsgesellschaft: Egal, wie sich Ihr Anliegen gestalten sollte, in Sachen Steuerrecht und -beratung sind Sie bei der SAM in guten Händen.

Ford Autohaus NeufferIhr kompetenter Ford-Händler aus Herrenberg hat wieder für Sie in vollem Umfang geöffnet.

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Jettinger Therapiezentrum JETT:Z: Das Gesundheitsteam um Holger Schulz ist auch auch aktuell für Sie da. Bitte beachten Sie die momentan geändertten Öffnungszeiten.

Greiner-Brodbecks Schlafwelt : Der Fachhändler für gesundes Schlafen hat ab sofort wieder für Sie in Nufringen geöffnet.

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Änderungsschneiderei Ute Blank:Ihr Ansprechpartner in Sachen Maßschneiderei hat ab sofort wieder für Sie geöffnet

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Stadtwerke Herrenberg: Wir freuen uns, dass die Stadtwerke Herrenberg die Zusammenarbeit mit der SG H2Ku Herrenberg jüngst verlängert haben. Ein ganzes starkes Signal in der jetzigen Zeit!

Autohaus Weeber: Mit einem geöffneten Werkstattservice und dem Autohandel online, per E- mail und telefonisch versorgt Sie weiterhin das Autohaus Weeber. Auch ein Hol- und Bringservice gibt es im Angebot.

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… wird fortgeführt …

„Kleine Kuties“ bekommen eine neue Trainerin

Artikel vom 02. April 2020

Von Michael Stierle

HERRENBERG. Wenn sich auf den Plätzen und in den Hallen nichts tut, die Sportlerinnen und Sportler vornehmlich eigenverantwortlich an ihrer Fitness arbeiten, können im stillen Kämmerlein die Weichen für die kommende Saison gestellt werden. Die SG H2Ku Herrenberg verpflichtete eine neue Trainerin für ihre zweite Mannschaft in der Handball-Württembergliga der Frauen, die gleichzeitig eine gute Bekannte ist.

Aktuell stehen die „kleinen Kuties“ auf Rang drei – mit guten Chancen, vielleicht sogar noch einen oder gar zwei Plätze nach oben zu klettern, sollte die Runde tatsächlich zu Ende gespielt werden. Und das, obwohl Trainer Georg Lorch zwischenzeitlich das Handtuch geworfen hatte. „Ein Rücktritt, der uns ziemlich überraschte“, lässt der sportliche Leiter Ingo Janoch durchblicken. Vanessa Frey, die auch die H2Ku-A-Jugend in der Württembergliga coacht, und Tim Güthoff, der frühere Co-Trainer, sprangen zusammen mit Teammanager Hubert Holzner ein. Mit Erfolg.

Inzwischen steht die Nachfolgerin fest: Melanie Schittenhelm, aktuell Frauen-Trainerin der SG Nebringen/Reusten. „Sie war bereits als Spielerin und Trainerin unserer zweiten Mannschaft sechs Jahre lang aktiv, ehe sie zu ihrem Heimatverein zurückkehrte. Der Kontakt ist aber nie abgerissen, sie hat auch immer wieder bei unseren Heimspielen vorbeigeschaut und dabei durchblicken lassen, dass sie eine Rückkehr und neue Herausforderung in einer höheren Spielklasse durchaus reizen könnte“, so Janoch. Mit der SG Nebringen/Reusten kam sie über die Bezirksliga nicht hinaus, integrierte in den vergangenen Jahren aber viele junge Spielerinnen. „Genau das ist auch unsere Zielstellung“, verdeutlicht der sportliche H2Ku-Leiter im Frauenbereich. „Uns ist der Übergang der Jugendspielerinnen in den aktiven Bereich und ihre Weiterentwicklung besonders wichtig.“ Ein Anforderungsprofil, das Melanie Schittenhelm hundertprozentig erfüllt. Noch ein Vorteil: „Sie kennt viele aus ihrer früheren Zeit bei uns.“ Außerdem kennt sie Mike Leibssle seit vielen Jahren, den heutigen Zweitliga-Coach. Auch in diesem Punkt sollten die Verständigung untereinander und die Zusammenarbeit problemlos verlaufen.