Niemals die Kontrolle verloren beim 32:24 in Schmiden

Handball-Württembergliga Frauen: Zweiter Saisonsieg für die SG H2Ku Herrenberg II

Michelle Wunschik (Herrenberg)

HERRENBERG (vf). Die SG H2Ku Herrenberg II hat im zweiten Saisonspiel in der Handball-Württembergliga der Frauen den zweiten Sieg eingefahren. Beim HC Schmiden/Oeffingen setzte sie sich mit 32:24 durch. Von Beginn an in Führung liegend, gaben die Gäste diese nicht einmal ab. Zwar konnten die Gastgeberinnen nach der Pause ausgleichen, doch die Qualität der SG II setzte sich letztlich durch. „Unser breiter Kader war ausschlaggebend“, war sich Trainerin Melanie Schittenhelm sicher, „auch als es nochmal eng wurde, hatte ich nicht das Gefühl, dass wir die Kontrolle verlieren.“

Trotz zwei vergebenen Siebenmetern gleich zu Beginn lagen die kleinen Kuties durch Treffer von Britta Meyer, Michelle Wunschik und Katrin Friedrich schnell mit 3:0 in Front. Die Gastgeberinnen spielten in der Defensive ein unorthodoxes Drei-gegen-drei-System, was gerade die zweitligaerfahrenen Wunschik und Friedrich clever zu nutzen wussten. „Die beiden haben mit ihrer Schnelligkeit viele Lücken gerissen“, war Schittenhelm begeistert. „Ansonsten haben wir mit vielen Übergängen und einer hohen Laufbereitschaft agiert.“ Auch Kreisläuferin Sandra Kußmaul wurde ein ums andere Mal gekonnt in Szene gesetzt – 12:8 (20.) und 14:12 zur Pause. „Wir haben unseren Matchplan konsequent durchgezogen und uns nicht vom Gegner oder den Begebenheiten aus dem Konzept bringen lassen“, schilderte die H2Ku-II-Trainerin.

Nach Wiederanpfiff gelang dem HC durch Larissa Bürkle das 15:15. Eine Viertelstunde vor dem Ende, beim 22:22, lief alles auf eine spannende Schlussphase hinaus. „Doch wir standen in der Abwehr sehr kompakt“, lobte Schittenhelm, „auch Sophia Holzner im Tor steigerte sich.“ Durch Treffer von Wunschik und Meyer erhöhten die Herrenbergerinnen auf 26:23 (50.). „Larissa Bürkle wurde zunehmend müde, das hat sich auf die Wurfqualität ausgewirkt“, bemerkte Schittenhelm. „In der Offensive haben wir es weiter geschafft, durch viel Bewegung ohne Ball zum Erfolg zu kommen.“ Ein Doppelschlag von Theresa Gramer zum 29:23 besiegelte den Sieg. Unter dem Strich stand ein auch in die Höhe verdientes 32:24.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner, Göhlich; Gramer (3), Aksoy (1), Kappus (3), Friedrich (5), Meyer (4), Kußmaul (6), Schmidt, Clemence, Wunschik (9/davon 3 Siebenmeter), Brand, Nüßle, Seeger (1).

Ungeschlagene SG H2Ku Herrenberg nach 25:19 Spitzenreiter

Artikel vom 18. Oktober 2020 – 19:42

Von Vanessa Frey und Michael Schwartz

HERRENBERG. Der Höhenflug der SG H2Ku Herrenberg in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen geht weiter. Als einzige Mannschaft sind die Kuties nach dem auch in der Höhe verdienten 25:19-Erfolg gegen die SG 09 Kirchhof noch ungeschlagen. Die Tabellenführung sorgt für große Freude im Gäu und für Komplimente vom Gegner. „Eine tolle, homogene Truppe“, schwärmte Gästetrainer Gernot Weiß. „Die hätte den Aufstieg in die erste Liga auf jeden Fall verdient.“ Ganz so weit möchte H2Ku-Coach Mike Leibssle naturgemäß nicht denken. Auch wenn er das Lob gerne aufnahm, weiß er genau, wo es in seinem Team noch Verbesserungspotenzial gibt.

Von Beginn an war die Atmosphäre in der Markweghalle sehr hitzig – und das, obwohl aufgrund der Hygienevorschriften wieder gar nicht so viele Zuschauer zugelassen waren. Die Emotionalität kam vor allem durch die aggressive Verteidigung der Kirchhoferinnen und von der Gäste-Bank. Die Herrenberger Fans ließen sich zwar davon anstecken, doch nicht das H2Ku-Team, das keineswegs aus dem Konzept geriet. „Sie haben uns mit ihrer Abwehr zwar dort hingedrängt, wo sie uns haben wollten, aber wir haben trotzdem gute Lösungen gefunden“, nickte Coach Mike Leibssle. Anfangs agierten die Kuties zwar noch etwas zögerlich, fingen sich dann jedoch Mitte der ersten Hälfte. Nach dem 1:3 und 2:4 verkürzte jeweils Kapitänin Kerstin Foth von der Siebenmeterlinie, die ihre Mannschaft mit dem 6:5 per Strafwurf auch wieder in Führung brachte (13.).

Die Gast-SG, die ohne ihre zweitbeste Werferin Klara Schlegel angetreten war, probierte es viel über den Rückraum, weil sie dort einige starke Shooterinnen im Kader hat, doch die Herrenbergerinnen verteidigten das gut. Unter anderem hielten sie die beste Torschützin der Liga, Diana Sabljak, bei nur drei Treffern in Hälfte eins. Dadurch ergaben sich zunächst kleinere Probleme bei der Abwehr über den Kreis, doch auch hier fingen sich die Gastgeberinnen immer mehr. Aylin Bok baute den Vorsprung erstmals auf zwei Tore aus (21.), beim 12:8 von Marie Beddies waren es schon vier (25.).

Nach 26 Minuten wechselte Leibssle die Torhüterin. Laura Waldenmaier hatte den Ball zweimal voll ins Gesicht bekommen, ihr ging es jedoch gut. Die Kopftreffer waren aber nicht einmal der Grund für den Tausch, der Coach wollte auch Dora Elbert testen. Bis zur Pause (14:10) blieb es bei der 4-Tore-Führung für die Heim-SG, die nach der Pause beim 17:11 durch Anika Bissel (35.), deren Freund, Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer, auch auf der Tribüne saß, vermeintlich schon für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Ein 5:1-Lauf von Kirchhof ließ den Abstand jedoch innerhalb von sechs Minuten schmelzen, beim Stand von 18:16 nahm Leibssle eine Auszeit.

Leibssle moniert gleich vier Schwächephasen beim Team

„Das war nur eine von vier Schwächephasen“, monierte der Trainer hinterher. „Diese Schwankungen mit Fehlpässen und Verworfenen müssen wir unbedingt abstellen.“ In der Tat agierte H2Ku phasenweise fahrig, kurzzeitig war kein Konzept mehr erkennbar. Doch Leibssles Time-out fruchtete. Foth per Siebenmeter und zweimal Beddies lenkten die Partie nach einer Dreiviertelstunde wieder in die richtigen Bahnen – 21:16. Außerdem hielt die aufs Feld zurückgekehrte Laura Waldenmaier zweimal stark.

Die aggressive Abwehr nahm den Kirchhoferinnen die Lust, deren Coach zudem für eine doppelte Unterzahl sorgte. Erst beschwerte er sich zu lautstark und kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe, dann beging er auch noch einen Wechselfehler, wofür er sich anschließend bei seiner Mannschaft entschuldigte. Die Heim-SG hätte hier den Sack schon früher zumachen können, doch spätestens beim 24:18 von Bok (58.) war der Drops endgültig gelutscht. Saskia Hiller sorgte noch für den 25. H2Ku-Treffer.

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg, Bissel (3), Blanke (1), Tuc (1), Bok (3), Foth (7/davon 6 Siebenmeter), Toepelt-Gera, Bühler, Neubrander (5), Hiller (1), Beddies (4).

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Kuties wollen ihre makellose Bilanz ausbauen

Artikel vom 17. Oktober 2020 – 08:04

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Bisher ist die Bilanz der SG H2Ku Herrenberg in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen makellos. Mit 8:0 Punkten stehen sie gemeinsam mit den Füchsen Berlin an der Spitze. Trainer Mike Leibssle hat die zweiwöchige Länderspielpause dazu genutzt, seine Mannschaft in der Spur zu halten. „Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen auch gegen die SG Kirchhof hundertprozentig fokussiert sein.“ Beginn ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der Markweghalle.

Gegen die Mannschaft aus dem Stadtteil von Melsungen gilt es vor allem, den durchschlagskräftigen Rückraum um Top-Torschützin Diana Sabljak in den Griff zu bekommen. „Gemeinsam mit Klara Schlegel führt sie Kirchhof an“, weiß der Kuties-Coach, „im Schnitt erzielen diese zwei Spielerinnen zusammen 15 Tore pro Spiel.“ Aktuell steht Sabljak im Ranking auf Platz vier mit 8,3 Toren im Durchschnitt. Die Herrenbergerinnen müssen also eine gute Balance in der eigenen Abwehr finden, um Sabljak und Co. frühzeitig zu attackieren und dabei gleichzeitig keine Räume für die Kreisläuferin zu öffnen. „Das müssen wir mit schnellen Bewegungen und guter Kommunikation lösen“, so Leibssle.

Nach zwei Niederlagen steht die SG 09 Kirchhof auf Rang neun, hat aber mit sechs Abgängen und ebenso vielen Neuzugängen vor der Runde auch einen ziemlichen Umbruch zu bewältigen. „Wir wollen uns aber vor allem auf uns selbst konzentrieren“, sagt der H2Ku-Coach. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen, Linksaußen Anika Bissel wird nach ihrer Oberschenkelverletzung das erste Mal zum Einsatz kommen. Mit Kirchhof, Zwickau und Waiblingen hat die SG H2Ku in den nächsten Wochen drei ordentliche Gegner im Programm. „Ich möchte aus diesem Block erneut mit einer positiven Bilanz rausgehen“, gibt Mike Leibssle die Marschroute vor.

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Klares 37:20 für Frauen der SG H2Ku II

Artikel vom 12. Oktober 2020

HERRENBERG (vf). Das war ein Auftakt nach Maß. Die Frauenmannschaft der SG H2Ku Herrenberg II feierte in der Handball-Württembergliga unter der neuen Trainerin Melanie Schittenhelm einen deutlichen 37:20-Heimsieg gegen den SV Remshalden. Von Beginn an dominierten die kleinen Kuties die Gäste und begeisterten die knapp 100 Zuschauer in der Markweghalle mit sehenswertem Tempohandball. „Ein positiver Start“, freute sich Schittenhelm über die gute Mannschaftsleistung, „die Mädels haben alle Vorgaben super umgesetzt, das sorgt für viel Selbstvertrauen.“

Als Vorjahresdritter ging die Gäu-Sieben in der neustrukturierten eingleisigen Württembergliga als klarer Favorit in das Spiel und wurde dieser Rolle auch über 60 Minuten lang gerecht. Lediglich in den Anfangsminuten konnte der SV mithalten, doch gestützt auf eine agile Abwehr setzte sich die SG H2Ku II nach knapp 15 Minuten erstmals auf sechs Tore zum 11:5 durch Tuba Aksoy ab. „Wir haben unheimlich gut nach vorne verteidigt und den Gegner immer wieder aktiv gestört“, so Schittenhelm, „damit haben wir Remshalden ein ums andere Mal in die Bredouille gebracht und zu unvorbereiteten Würfen gezwungen.“ Was sonst noch durchkam, wurde oft Beute der beiden Torhüterinnen Sophia Holzner und Isabell Göhlich. „Da hat das Zusammenspiel mit der Abwehr toll gepasst und uns ein schnelles Spiel nach vorne ermöglicht.“ In die Halbzeit ging es daher mit einer verdienten 19:9-Führung.

Auch nach Wiederanpfiff drückte die SG II aufs Gaspedal. Binnen weniger Minuten schraubten Laureen Kappus und Co. den Spielstand auf 26:12 (41.) nach oben, gleichzeitig die Vorentscheidung. Fortan wechselte Schittenhelm munter durch und schickte auch die jüngere Garde aufs Parkett. „Natürlich schwingt bei diesen Spielerinnen zunächst die Nervosität mit, aber als sie diese abgeschüttelt hatten, ging der Spielfluss ohne großen Bruch weiter“, so die SG-IITrainerin. Bis zum Schlusspfiff entwickelte sich ein regelrechtes Schaulaufen, dem Remshalden nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Der deutliche 37:20-Sieg gibt den Herrenbergerinnen für ihre ambitionierten Ziele sicherlich Aufwind, denn angepeilt ist ein Platz im oberen Drittel.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner, Göhlich; Kußmaul, Kappus, Aksoy, Brand, Nüßle, Clemence, Wunschik, Schmidt, Friedrich, Meyer, Gramer, Seeger.

Die kleinen Kuties wollen im oberen Drittel angreifen

Artikel vom 09. Oktober 2020 – 16:24

HERRENBERG (vf). Vieles ist neu bei der zweiten Frauenmannschaft der SG H2Ku Herrenberg: neue Liga, neue Gegner, neue Vorschriften, neue Trainerin. Doch ganz neu ist die Trainerin für einige Spielerinnen doch nicht. Denn nach fünf Jahren bei der SG Nebringen/Reusten ist Melanie Schittenhelm an die Seitenlinie nach Herrenberg zurückgekehrt. Zuvor war sie bereits über mehrere Jahre erfolgreiche Kommandogeberin bei den kleinen Kuties. „Ich freue mich sehr, zurück zu sein“, so Schittenhelm, die sich in Sachen eingleisige Württembergliga selbstbewusst zeigt. „Das obere Tabellendrittel sollte bei unseren Qualitäten drin sein.“

Der Kader der Zweitliga-Reserve ist bis auf drei Abgänge zusammengeblieben. Linkshänderin Ina Kühnel wechselte zum Oberligisten Leinfelden-Echterdingen, Susi Maushart zog es in ihre bayrische Heimat und Selina Schwarzbach studienbedingt nach Wien. Dafür rücken die Youngsters Sophia Brand und Saskia Schmitt fest nach oben. Gleichzeitig wird der Kader mit Talenten aus der A-Jugend ergänzt. „Wir haben eine gute Mischung“, erklärt Schittenhelm, „wenn sich das gut einpendelt, haben wir eine starke Mannschaft.“ Das Trainerteam wird durch Julia Keippert und Olga Backfisch ergänzt, beide sind schon jahrelang im Umfeld der Mannschaft tätig. „Sie nehmen mir jede Menge Arbeit ab, das erleichtert vieles.“ Auch Hubert Holzner ist weiterhin als Team-Manager an Bord.

Ziel aller Beteiligten ist es, endlich Beständigkeit auf die Bank der kleinen Kuties zu bringen. Denn die vergangenen Jahre waren stark von personellen Wechseln und Unruhen geprägt. „Wir wollen den Mädels wieder den Spaß am Handball vermitteln, bisher waren die Rückmeldungen positiv“, lässt Schittenhelm durchblicken. Die lange Vorbereitungszeit kam der Mannschaft dabei sehr entgegen. Sportlich wurde zunächst viel Zeit in Kraft und Ausdauer investiert, ein Trainingslager und zwei Testspiele haben die Spielerinnen vorangebracht. „Das, was die Mannschaft in den letzten Jahren vermisst hat, haben wir versucht aufzuarbeiten.“

Die abgebrochene Spielzeit beendeten die kleinen Kuties auf Rang drei und waren damit sicher für die neue eingleisige Württembergliga qualifiziert. Welches Niveau diese Liga haben wird, bleibt abzuwarten. „Ich glaube, insgesamt ist die Leistungsdichte höher als zuvor“, schätzt Schittenhelm, „zudem ist die Saison unglaublich lang, das wird nicht einfach.“ Gespielt wird voraussichtlich bis Mitte Mai 2021, alles unter den coronabedingten Maßnahmen innerhalb des Handballverbandes Württemberg. Den Auftakt bestreitet die SG H2Ku II am Sonntag um 17 Uhr in der heimischen Markweghalle gegen den SV Remshalden. Tickets für die Heimspiele der Schittenhelm-Sieben gibt es nur online zu erwerben, die Zuschauerkapazitäten sind begrenzt.

Kuties kommen auch in Unterzahl nicht aus dem Tritt – 31:28

Artikel vom 27. September 2020 – 13:30

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg haben in der 2. Bundesliga der Frauen den vierten Sieg im vierten Spiel gefeiert. Nach einem temporeichen Duell gewannen sie verdient mit 31:28 (16:13) gegen den bis dahin auch ungeschlagenen HSV Solingen-Gräfrath. Torhüterin Laura Waldenmaier und Top-Torschützin Lea Neubrander stachen trotz einer starken Mannschaftsleistung heraus. „Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir nach vier Spieltagen mit 8:0 Punkten dastehen, hätte ich das vermutlich erst nicht geglaubt“, freute sich Trainer Mike Leibssle.

Die knapp 180 Zuschauer in der Markweghalle erlebten von Beginn an ein rasantes, jedoch sehr fehlerbehaftetstes Spiel, in das die SG H2Ku besser startete. Die Abwehr arbeitete sehr agil, dahinter nahm Waldenmaier den Gästen bereits die ersten Würfe ab. Marie-Christine Beddies erzielte von Linksaußen das 3:1 (5.). Die Gäste berappelten sich und drehten durch eine verbesserte Defensivreihe den Spielstand zum 3:5 (9.). „Wir haben uns mit unnötigen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht“, kritisierte Leibssle, der eine Auszeit nahm.

Diese zeigte Wirkung, und so gingen die Kuties, angeführt von einer starken Spielmacherin Carolin Tuc, wiederum mit 12:11 in Front (24.). „Auch wenn wir viele Fehler produziert haben, hat uns das nicht aus der Ruhe gebracht“, schilderte Kapitänin Kerstin Foth. Ihre Kollegin Lea Neubrander markierte im Anschluss mit dem Pausenpfiff den 16:13-Halbzeitstand.

Ohne Fehler wäre eine frühere Entscheidung möglich gewesen

Nach Wiederanpfiff agierten die Herrenbergerinnen weiter souverän und erhöhten durch Annika Blanke erstmals auf fünf Tore – 20:15 (36.). Doch auch in dieser Phase ließ sich die Auswärtsmannschaft nicht abschütteln und lauerte auf Fehler. Auch eine doppelte Zeitstrafe brachte H2Ku nicht aus dem Tritt. „Es ist das vierte Spiel in Folge, in dem wir die Unterzahl-Situationen gewinnen, ein sehr seltener Wert“, zeigte sich Mike Leibssle nach einem 2:0-Lauf mit zwei Spielerinnen weniger auf dem Feld beeindruckt. „Das haben die Mädels toll gemacht.“

Beide Mannschaften hielten das Tempo auch in der Schlussphase hoch, gingen vermehrt auf Risiko und produzierten gleichermaßen eine Vielzahl an technischen Fehlern. „Davon hätte ich mir weniger gewünscht“, konstatierte der Coach. „So hätten wir bereits früher eine Entscheidung herbeiführen können.“ Solingen-Gräfrath hatte drei Minuten vor dem Ende mit zwei klaren Torchancen noch die Chance, den Spielstand zu egalisieren, scheiterte aber an der überragenden Laura Waldenmaier, die den 31:28-Sieg festhielt.

„Verdiente zwei Punkte für Herrenberg“, gratulierte Gäste-Trainerin Kerstin Reckenthäle. „Wir haben es geschafft, das Spiel spannend zu halten, die vielen Fehler haben uns schlussendlich das Genick gebrochen.“ Die Kuties können auf der Gegenseite entspannt in die zweiwöchige Spielpause gehen, das nächste Duell findet erst am 18. Oktober zu Hause gegen Kirchhof statt. „Wir werden die freie Zeit nutzen, um die Akkus wieder aufzuladen, und wollen in zwei Wochen den positiven Trend fortsetzten“, blickt Kerstin Foth voraus. Kurzerhand hatte die Kapitänin nach dem Spiel noch einen trainingsfreien Montagabend mit ihrem Coach verhandelt. „Dem habe ich natürlich zugestimmt“, sagte Leibssle mit einem Lachen. Verdient haben es sich seine Schützlinge nach dem besten Saisonstart seit Jahren allemal.

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg, Bissel, Blanke (6/davon 1 Siebenmeter), Tuc (3), Bok (4), Foth (3), Bühler (1), Toepelt-Gera (1), Neubrander (9/4), Hiller (1), Beddies (3).

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Ein Spiel auf Augenhöhe für die Kuties

Artikel vom 25. September 2020 – 18:18

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Am vierten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga der Frauen trifft die SG H2Ku Herrenberg am Samstagabend um 20 Uhr in der Markweghalle auf den HSV Solingen-Gräfrath 76. Beide Teams sind noch ungeschlagen und haben in ihren bisherigen Partien gleichermaßen souverän agiert. Kuties-Coach Mike Leibssle erwartet gegen den letztjährigen Aufsteiger ein Duell auf Augenhöhe: „Der HSV ist in dieser Form nicht mit der Mannschaft der vergangenen Saison zu vergleichen, er hat sich personell unheimlich verstärkt und ist in der Liga angekommen.“

Ob man bei einem Duell zweier verlustpunktfreier Teams von einem Spitzenspiel sprechen kann? „Dazu ist es meiner Meinung nach noch zu früh in der Runde“, lacht Leibssle, „dennoch wird es unser bisher stärkster Gegner sein.“ Zum Zeitpunkt des Abbruchs der vergangenen Spielzeit noch auf dem letzten Platz, hat sich der HSV über den Sommer mit namhaften Neuzugängen aus Wuppertal und Leverkusen verstärkt. „Eine klasse Kombination mit den bereits dagewesenen Routiniers des Teams“, ist sich Mike Leibssle sicher, „ihre Spielweise ist auf viele Übergänge und Einläufer ausgelegt, dies gilt es für uns zu unterbinden.“

Vor der zweiwöchigen Pause alles für den vierten Saisonsieg geben

Wuppertal, Bremen und zuletzt Kirchhof haben die Stärken des Teams von HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäle in den ersten drei Spielen bereits zu spüren bekommen. „Das ist absolut keine Laufkundschaft, auch die Höhe der Ergebnisse hat überrascht“, zeigt sich Mike Leibssle beeindruckt, „man darf ihnen keine Schwankungen als Angriffsflächen bieten, das wissen sie knallhart auszunutzen.“ Mit Vanessa Brandt haben sie zudem die aktuell drittbeste Torschützin der Liga in ihren Reihen. Im Schnitt erzielt die Rückraumlinke 8,7 Tore pro Spiel, zwei Plätze dahinter rangiert die Herrenbergerin Lea Neubrander mit sieben Toren.

Neubrander und Co. müssen am Samstag an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen. „Wir wollen den Schwung aus dem Bremen-Spiel mit in die Markweghalle nehmen“, blickt Leibssle voraus. Zwar mit einiger Mühe in Hälfte zwei, aber schlussendlich verdient, kamen die Kuties am vergangenen Wochenende mit einem 32:29-Sieg von der Weser zurück ins Gäu. „Alle Spielerinnen sind nun heiß auf das zweite Heimspiel“, weiß Leibssle, „können wir unsere Schwächephasen eindämmen, sehe ich für uns durchaus Chancen auf weitere zwei Punkte.“ Verzichten muss er weiterhin auf Anika Bissel, die an ihrem Comeback nach einer Oberschenkelverletzung arbeitet.

Nach diesem Wochenende haben die Kuties erst einmal zwei Wochen spielfrei, eine willkommene Verschnaufpause für alle. „Wir wollen aus diesen ersten vier Spielen mit dem bestmöglichen Ergebnis rausgehen, deshalb werden wir alles für einen Sieg gegen Solingen geben“, gibt Mike Leibssle eine klare Marschroute vor.

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Perfekter Saisonstart für die Kuties

Artikel vom 20. September 2020 – 20:00

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Dritter Sieg im dritten Spiel – der Saisonauftakt der SG H2Ku Herrenberg in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen kann sich sehen lassen. Bei Werder Bremen konnte sie sich nach einer starken Mannschaftsleitung verdient mit 32:29 (17:12) durchsetzen. „Wir sind sehr glücklich über diese zwei Punkte“, freute sich Trainer Mike Leibssle. „Wir waren im gesamten Spiel von jeder Position aus torgefährlich, das war ausschlagend für den Erfolg.“

Zunächst begegneten sich beide Mannschaften in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle auf Augenhöhe. Bis zum 8:8 durch Kapitänin Kerstin Foth (15.) schaffte es die Gäu-Sieben durch eine ordentliche Abwehrleistung, den starken Werderaner-Rückraum in Schach zu halten. „Bremen hat genau das auf die Platte gebracht, auf was wir uns im Training vorbereitet hatten“, erklärte Leibssle. „So konnten wir die Kontrolle über das Spiel übernehmen.“ Saskia Hiller erhöhte erstmals auf zwei Tore zum 10:8 (18.). Auch eine Unterzahlsituation kurz vor der Halbzeit brachte die Kuties nicht aus dem Konzept: „Wir standen unheimlich gut in der Abwehr, das Zusammenspiel mit Laura Waldenmaier im Tor hat gut funktioniert, so kamen wir auch mit einer Spielerin weniger auf dem Feld über ein schnelles Spiel nach vorne zum Torerfolg.“ Stefanie Schoeneberg und Hiller bauten die Führung bis zur Pause auf 17:12 aus.

Nach Wiederanpfiff konnten die Gäste an ihre starke Leistung zunächst anknüpfen. Lea Neubrander erhöhte erstmals auf sieben Tore – 20:13 (34.). „Wir haben im Abwehrzentrum weiterhin stark verteidigt, das ermöglichte uns, Werder auf Distanz zu halten“, schilderte Leibssle. „Leider haben wir uns zu viele Fehler im Angriff geleistet und unseren Vorsprung leichtfertig hergegeben.“ Der Bruch im Spiel kam ab der 40. Minute. Eine Vielzahl an vergebenen Herrenberger Chancen nutzte Bremen mit schnellen Gegenstößen und egalisierte neun Minuten vor Schluss zum 26:26 durch Annika Fröhlich. „Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, wer am Ende das glücklichere Händchen hat“, ließ Mike Leibssle durchblicken. „Bremen hatte eindeutig Oberwasser.“

Nach dem Heimspiel gegen Solingen-Gräfrath kurze Pause

Doch der größte H2Ku-Trumpf an diesem Abend bestach auch in dieser Phase: die geschlossene Mannschaftsleistung. Egal, welche Spielerin Leibssle aufs Feld schickte, jede erledigte ihren Job. „Diese Impulse von der Bank haben Werder gefehlt, das war der Schlüssel zu unserem Erfolg.“ Neubrander und Foth brachten ihr Team fünf Minuten vor dem Ende beim 30:26 wieder auf die Siegerstraße. Werder-Coach Robert Nijdam setzte alles auf eine Karte und nahm Marie-Christin Beddies in kurze Deckung. Doch davon ließen sich die Kuties nicht mehr aus der Ruhe bringen. „Auch im Fünf-gegen-fünf haben meine Spielerinnen Lösungen gefunden, so konnten wir die Zeit bis zum Schluss erfolgreich herunterspielen“, war Mike Leibssle mit dem 32:29-Sieg zufrieden.

„6:0 Punkte zum Auftakt sind ein toller Erfolg, nun richtet sich unsere Konzentration auf das Heimspiel gegen Solingen.“ Danach kann H2Ku zwei Wochen durchatmen und eine kurze spielfreie Pause genießen. „Doch zuvor wartet mit dem HSV Solingen-Gräfrath 76 ein starker Gegner, der vielleicht stärkste der bisherigen Saison überhaupt“, ist sich Mike Leibssle sicher.

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg (6), Blanke (4), Tuc, Bok, Foth (7), Bühler, (1), Neubrander (6/davon 1 Siebenmeter), Hiller (5), Beddies (3).

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Kuties wollen den tollen Start bei Werder Bremen vergolden

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Nach zwei überzeugenden Vorstellungen und deutlichen Siegen zum Auftakt reist die SG H2Ku Herrenberg am Samstag voller Selbstvertrauen zum SV Werder Bremen (Beginn 19.30 Uhr in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle).

Frühmorgens geht es mit dem Zug in Richtung Norden, wo die Gäu-Sieben auf den ersten Blick der klare Favorit zu sein scheint. In der noch so jungen Saison ist dennoch alles möglich, das ist allen Beteiligten bewusst. „Werder ist individuell sehr stark besetzt, wir müssen das gesamte Spiel über eine konzentrierte Leistung zeigen“, warnt SG-Trainer Mike Leibssle.

Werder Bremen ist trotz zweier Niederlagen nicht zu unterschätzen

Die Gastgeberinnen selbst sind nach zwei Niederlagen bereits unter Zugzwang und sinnen vor eigenem Publikum sicherlich auf Wiedergutmachung. Nach einer Auftaktpleite gegen Kirchhof gab es für den SV am zweiten Spieltag eine heftige 22:32-Schlappe in Solingen. „In der Deutlichkeit sicherlich ein überraschendes Ergebnis, der HSV Solingen-Gräfrath 76 verfügt in dieser Runde jedoch auch über einen sehr starken Kader“, ergab für Leibssle das ausführliche Videostudium. Auch die Leistung seiner Schützlinge nach dem 24:18-Heimsieg gegen Wuppertal hat der Reutlinger nochmals genau unter die Lupe genommen. „In der Abwehr haben wir gemeinsam mit unseren Torhüterinnen sicherlich den Grundstein für den Erfolg gelegt“, zeigt er sich noch immer begeistert, „bis zur 25. Minute haben wir lediglich zwei Tore aus dem Spiel herausbekommen, ein absoluter Topwert.“

Eben diese starke Defensivleistung, gepaart mit einer überzeugenden Qualität im Angriff, müssen die Kuties gegen das Team von Werder-Coach Robert Nijdam abermals auf die Platte bringen. „Bremen legt großen Wert auf ein konsequentes Tempospiel, da müssen wir auf der Hut sein“, so Mike Leibssle weiter, „das verlangt vor allen Dingen ein hohes Maß an Geduld in der Offensive, wir müssen unnötige Fehler weitgehend minimieren.“ Eine starke Rückraumachse und ein gutes Zusammenspiel mit der Kreisläuferin bestechen außerdem beim SV Werder. Mit Merle Heidergott hat er zudem eine der besten Torjägerinnen der 2. Bundesliga in den vergangenen Jahren nach einem Jahr beim Erstligisten Blomberg-Lippe zurückgeholt. „Auch wenn die Ergebnisse bisher nicht dafür sprechen, sieht man deutliche Verbesserungen im Bremer Spiel“, schildert Mike Leibssle.

Danach gegen Solingen-Gräfrath, dann ist eine zweiwöchige Pause

Die Kuties bestreiten danach noch ein Heimspiel gegen Solingen-Gräfrath, dann folgt eine zweiwöchige Pause. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, diesen ersten Block mit vier Spielen positiv zu gestalten“, erklärt Leibssle, „damit wollen wir bei allen ein gutes Gefühl erzeugen.“ Ein wichtiger Schritt auf dem Weg, diesen Saison-Aufgalopp zu vergolden, wäre ein Sieg an der Weser. Die lange Reise nicht mit antreten werden Anika Bissel, die weiterhin an ihrer Oberschenkelverletzung laboriert, und Szimonetta Toepelt-Gera (privat verhindert).

Der Bericht zum Auswärtsspiel in Bremen wird präsentiert von unserem Medienpartner, der Kreiszeitung Böblinger Bote.

Kuties legen gegen TVB Wuppertal den zweiten Saisonsieg nach

Artikel vom 13. September 2020 – 19:18

Von Marvin Georg

HERRENBERG. Nachdem die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg in der Vorwoche mit dem 30:21 in Freiburg überzeugend in die neue Zweitliga-Saison gestartet waren, folgte am Samstag ein im Endeffekt ebenso deutlicher 24:18-Heimspielerfolg gegen die „Handballgirls“ vom TVB Wuppertal.

Dass das Hygienekonzept der SG H2Ku gut angenommen und ohne Komplikationen eingehalten wurde, ist ebenso als Erfolg zu verbuchen. Die knapp 180 Zuschauer sahen in der Markweghalle einen besseren Start der Heimmannschaft. Die Kuties standen von Anfang an konzentriert in der Abwehr und ließen dem TVB im Angriff kaum eine Chance. Dies konnte die SG trotz wenig Tempo in konzentriert ausgespielten Angriffen schnell in einen Vorsprung ummünzen. So reichte es dem Gäste-Trainer nach zehn gespielten Minuten und einem schön herausgespielten Treffer von Szimonetta Toepelt-Gera zum 5:2. Dominik Schlechter nahm prompt die erste Auszeit, um den Lauf der Gastgeberinnen zu unterbrechen. Das Timeout störte den Spielfluss der Kuties aber keineswegs, und so zogen sie weiter davon.

Die Marschroute für die Abwehr war schon vor dem Spiel für Trainer Mike Leibssle klar: „Wir wollen ballseitig sehr konsequent verteidigen.“ Dies setzte die Mannschaft in der ersten Halbzeit sehr gut um. So traf Lea Neubrander nicht nur nach Belieben, sondern schaffte es immer wieder, das Tempospiel der Gäste nach eigenem Treffer mit wichtigen Stoppfouls konsequent zu unterbinden. Dadurch zwangen die Kuties Wuppertal immer wieder zu langen Angriffen, die meist mit einem Rückraumwurf abgeschlossen werden mussten. Der Block der SG H2Ku war aber meist zur Stelle. War die Abwehr doch einmal geschlagen, konnte sich Laura Waldenmaier einmal mehr auszeichnen und zeigen, dass die junge Torhüterin immer zu Topleistungen fähig ist. Dies würdigte auch Leibssle mit einem Sonderlob. Als SG-Neuzugang Annika Blanke in der 30. Minute zum 13:7-Pausenstand traf, hatte H2Ku sich einen komfortablen 6-Tore-Vorsprung herausgespielt.

Der Start in die zweite Halbzeit überraschte dann jedoch: Die Gäste wirkten anfangs frischer und dynamischer und konnten so wieder rankommen. Spätestens beim 15:12 in der 38. Minute durch Ramona Ruthenbeck hatten sie das Momentum auf ihrer Seite, Leibssle war gezwungen, mit einer Auszeit entgegenzuwirken. „Diese Phase hätte ich mir gerne erspart“, resümierte der Coach. „Aber wir haben eine gute Moral gezeigt.“ So stand die Abwehr nach der Auszeit wieder gewohnt sicher, die vielen technischen Fehler sowie Fehlwürfe konnten weitestgehend abgestellt werden.

Durch das von nun an wieder konzentriertere Auftreten konnte H2Ku den alten Abstand prompt wieder herstellen und sogar noch ausbauen. So hatte das Heimteam nach dem Treffer zum 21:14 von Szimonetta Toepelt-Gera (48.) einen komfortablen 7-Tore-Vorsprung. Selbst die 5:1-Deckung des TV Beyeröhde in den letzten fünf Minuten änderte nichts mehr am deutlichen Heimerfolg. Schlusspunkt der Partie war die insgesamt vierte Siebenmeter-Parade von Torhüterin Dora Elbert.

Trotz einiger technischer Fehler und Fehlwürfe war Leibssle zufrieden mit der sehr guten Frühform seiner Mannschaft: „Ich bin sehr glücklich über die vier Punkte.“ Der H2Ku-Trainer weiter: „Den Schwung werden wir mitnehmen und uns gut auf Werder Bremen kommende Woche vorbereiten.“

SG H2Ku Herrenberg: Waldenmaier, Elbert; Schoeneberg, Blanke (6/davon 3 Siebenmeter), Tuc (1), Bok (1), Foth (4), Toepelt-Gera (3), Bühler, Neubrander (9/2), Hiller, Beddies.