Niemals die Kontrolle verloren beim 32:24 in Schmiden

Handball-Württembergliga Frauen: Zweiter Saisonsieg für die SG H2Ku Herrenberg II

Michelle Wunschik (Herrenberg)

HERRENBERG (vf). Die SG H2Ku Herrenberg II hat im zweiten Saisonspiel in der Handball-Württembergliga der Frauen den zweiten Sieg eingefahren. Beim HC Schmiden/Oeffingen setzte sie sich mit 32:24 durch. Von Beginn an in Führung liegend, gaben die Gäste diese nicht einmal ab. Zwar konnten die Gastgeberinnen nach der Pause ausgleichen, doch die Qualität der SG II setzte sich letztlich durch. „Unser breiter Kader war ausschlaggebend“, war sich Trainerin Melanie Schittenhelm sicher, „auch als es nochmal eng wurde, hatte ich nicht das Gefühl, dass wir die Kontrolle verlieren.“

Trotz zwei vergebenen Siebenmetern gleich zu Beginn lagen die kleinen Kuties durch Treffer von Britta Meyer, Michelle Wunschik und Katrin Friedrich schnell mit 3:0 in Front. Die Gastgeberinnen spielten in der Defensive ein unorthodoxes Drei-gegen-drei-System, was gerade die zweitligaerfahrenen Wunschik und Friedrich clever zu nutzen wussten. „Die beiden haben mit ihrer Schnelligkeit viele Lücken gerissen“, war Schittenhelm begeistert. „Ansonsten haben wir mit vielen Übergängen und einer hohen Laufbereitschaft agiert.“ Auch Kreisläuferin Sandra Kußmaul wurde ein ums andere Mal gekonnt in Szene gesetzt – 12:8 (20.) und 14:12 zur Pause. „Wir haben unseren Matchplan konsequent durchgezogen und uns nicht vom Gegner oder den Begebenheiten aus dem Konzept bringen lassen“, schilderte die H2Ku-II-Trainerin.

Nach Wiederanpfiff gelang dem HC durch Larissa Bürkle das 15:15. Eine Viertelstunde vor dem Ende, beim 22:22, lief alles auf eine spannende Schlussphase hinaus. „Doch wir standen in der Abwehr sehr kompakt“, lobte Schittenhelm, „auch Sophia Holzner im Tor steigerte sich.“ Durch Treffer von Wunschik und Meyer erhöhten die Herrenbergerinnen auf 26:23 (50.). „Larissa Bürkle wurde zunehmend müde, das hat sich auf die Wurfqualität ausgewirkt“, bemerkte Schittenhelm. „In der Offensive haben wir es weiter geschafft, durch viel Bewegung ohne Ball zum Erfolg zu kommen.“ Ein Doppelschlag von Theresa Gramer zum 29:23 besiegelte den Sieg. Unter dem Strich stand ein auch in die Höhe verdientes 32:24.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner, Göhlich; Gramer (3), Aksoy (1), Kappus (3), Friedrich (5), Meyer (4), Kußmaul (6), Schmidt, Clemence, Wunschik (9/davon 3 Siebenmeter), Brand, Nüßle, Seeger (1).