Kadervostellung der Kuties 19/20

In den nächsten Tagen, bis zum Saisonbeginn, werden wir euch den Kader der diesjährigen Kuties-Mannschaft vorstellen.

Den Beginn machen wir mit unserem Neuzugang vom HC Erlangen. Anika Bissel (3) wird uns auf der linken Außenbahn unterstützen und erstmals Bundesligaluft schnuppern. Anikas Erwartungen an die neue Saison: „Mein Ziel für die kommende Saison ist es mich sowohl durch jedes Spiel als auch jedes Training persönlich weiterzuentwickeln und dass wir durch Teamgeist, Vertrauen und Ehrgeiz GEMEINSAM eine starke Saison hinter uns legen.“

Bereits eine alte Bekannte im Team ist unsere (18), Lea Neubrander. Nach ihrer Platzierung zur zweitbesten Spielerin der Vorsaison, wird sie auch in diesem Jahr weiterhin für Furore im Angriff der Kuties sorgen. Leas Erwartungen an die neue Saison: „Schnell als TEAM zusammenwachsen und den Frauenhandball in Herrenberg noch attraktiver machen! Mit Spaß, Herz und 100% Einsatz. Feuer frei für die Saison 19/20!

Ein weiterer Neuzugang der Kuties-Familie ist unsere tschechische-Nationalspielerin, Šárka Marčíková (21). In der Vorsaison noch bei den Schwaben Hornets Ostfildern auf Torejagd, wird sie nun mit ihrer Übersicht auf Rückraummitte und im linken Rückraum für wichtige Akzente sorgen. Šárkas Erwartungen an die neue Saison: „ Ich wünsche mir, dass wir als Mannschaft in guten sowie in schlechten Momenten zusammenhalten und mit einem starken Teamgeist durch die Saison ziehen.“

AUTOHAUS WEEBER-GRUPPE IST WIEDER PREMIUM-PARTNER

Hervorragende Neuigkeiten abseits des Handballfeldes‼️

Die Autohaus Weeber-Gruppe wird die SG H2Kuties nach einem Jahr Pause in der kommenden Saison wieder als Premium-Partner unterstützen??

„Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass wir die Autohaus Weeber-Gruppe wieder als Partner unseres Bundesliga-Teams gewinnen konnten. Dies zeigt auch die Attraktivität unserer Werbeplattform“.

Unser herzlicher Dank geht an Geschäftsführer Herr Andreas Weeber, Herr Michael Herrmann als Mitglied der Geschäftsleitung und Marketingleiterin Frau Isabella Schröter.

Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Vorbereitung der Kuties läuft auf vollen Touren

2. Handball-Bundesliga: SG H2Ku Herrenberg nach zwei Testspielen beim Turnier in Allensbach

Artikel vom 15. August 2019, Kreiszeitung Böblinger Bote, von Vanessa Frey

HERRENBERG. Intensive Wochen liegen hinter den Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg. Nachdem das Team von Coach Mike Leibssle in der ersten Vorbereitungsphase vornehmlich an der körperlichen Fitness arbeitete, stehen aktuell vermehrt spielerische Aspekte im Vordergrund. „Wir müssen sechs neue Spielerinnen integrieren, das ist ein langwieriger Prozess“, beschreibt der Trainer den aktuellen Stand, „aber wir sind auf einem guten Weg.“

Für den Reutlinger stehen die angesetzten Testspiele im Vordergrund: „Dort können wir uns den Feinschliff verpassen.“ Zu Beginn der zweiten Vorbereitungsphase testete das Gäu-Team vorige Woche gegen den schweizerischen Erstligisten HSC Kreuzlingen. Der deutliche 26:16-Sieg ist für Mike Leibssle jedoch erstmal zweitrangig. „Wichtig war, dass diese Partie uns bezüglich der Abstimmung in Angriff und Abwehr weitergebracht hat.“

Offizielle Saisoneröffnung der Kuties am 23. August um 19 Uhr

Vergangenen Samstag verloren die Kuties knapp gegen die Neckarsulmer Sport-Union mit 29:30, ein beachtliches Ergebnis gegen den Erstligisten. „Das war eine tolle Herausforderung für uns, auch im Hinblick auf den Pokal.“ Da trifft die SG H2Ku nämlich zum Saisonstart in der ersten Runde am 31. August auf eben jene Neckarsulmerinnen (19.30 Uhr, Markweghalle). „Dort wird die Leistung vom Samstag aber keine Rolle mehr spielen“, weiß Leibssle, „beide Teams haben viel ausprobiert und stark rotiert.“ Am kommenden Wochenende reisen die Herrenbergerinnen zum 21. internationalen Allensbacher Skoda-Cup. Am Bodensee treffen sie in der Gruppenphase zunächst auf die Drittligisten TSG Eddersheim und den gastgebenden SV. Nach einer Übernachtung in Konstanz geht es am Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05. „Ich möchte bei diesem Turnier menschlich vorankommen und neben dem Feld einige Gespräche führen“, kündigt Leibssle an. Sollten die Kuties die Gruppe als Erster abschließen, könnten sie im Finale auf ihren ersten Ligagegner, den VfL Waiblingen, treffen. „Das würde ich mir tatsächlich wünschen“, schmunzelt der Coach.

Die offizielle Saisoneröffnung findet dann am Freitag, 23. August, um 19 Uhr in der Markweghalle statt. Zu Gast werden die Tussies aus Metzingen sein.

https://www.krzbb.de/krz_56_111758355-13-_Vorbereitung-der-Kuties-laeuft-auf-vollen-Touren.html

Trainingsauftakt bei Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg

Bereits am vergangenen Samstag beim traditionellen Herrenberger Altstadtlauf wurden die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg unter den Teilnehmern gesichtet. Es war der erste offizielle Termin in der neuen Saison für die Kuties aus dem Gäu.

Artikel vom 02. Juli 2019, Kreiszeitung Böblinger Bote

Von Vanessa Frey

Neue Gesichter zum Trainingsstart bei den Zweiliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg (von links): Stefanie Schoeneberg, Sarka Marcikova, Trainer Mike Leibssle, Szimonetta Gera und Anika Bissel Foto: vf

HERRENBERG. Am Montagabend stieg Coach Mike Leibssle vollends in die erste Vorbereitungsphase ein. Rund vier Wochen heißt es nun für Kerstin Foth und Co. schwitzen, schwitzen und nochmals schwitzen. „Den Ball werden wir nicht so oft in die Hand nehmen“, lässt Leibssle mit einem Schmunzeln durchblicken.

Auf Kraft und Athletik legt der Reutlinger in den ersten Einheiten seinen Fokus. Seine Schützlinge werden zudem zumeist individuell an sich arbeiten müssen. Auch die Wochenenden bleiben vom engen Zeitplan nicht verschont. Am Samstag steht ein Triathlon auf dem Programm, Sonntag die erste Teambuilding-Maßnahme. „Diese werden für uns besonders wichtig sein“, erklärt Leibssle, „wir haben einige neue Spielerinnen, die es in das bestehende Mannschaftsgefüge zu integrieren gilt.“

Torwarttalent Laura Waldenmaier bei der U19-EM in Ungarn dabei

Insgesamt sechs Neuzugänge kann die SG H2Ku im Gäu begrüßen, vier davon waren zum Trainingsstart bereits anwesend. Anika Bissel, Sarka Marcikova, Szimonetta Gera und Stefanie Schoeneberg konnten sich in der Längenholzhalle die ersten Eindrücke von ihrem neuen Team verschaffen. Torhüterin Laura Waldenmaier befindet sich derzeit in der letzten Vorbereitungsphase auf die U19-Europameisterschaften in Ungarn. Vom 11. bis 21. Juli ist sie Teil des Teams von Nationaltrainerin Marielle Bohm. „Wir freuen uns natürlich sehr für sie und wünschen den Juniorinnen viel Erfolg“, so Leibssle. Zur zweiten Vorbereitungsphase, die Anfang August beginnt, wird auch das Nachwuchstalent den Kuties endgültig zur Verfügung stehen. Linkshänderin Saskia Hiller und der neue Torwarttrainer Jochen Neutz werden ebenfalls verspätet in den Trainingsbetrieb einsteigen, sie weilen noch im Urlaub.

Ein Testspiel ist für Ende Juli gegen Drittligist TV Möglingen mit Ex-Kutie Sulamith Klein angesetzt. „Die entscheidende Phase kommt Mitte August“, blickt Leibssle voraus, „da haben wir mit Neckarsulm und Metzingen einige Hochkaräter als Gegner.“ Am dritten Augustwochenende starten die Kuties beim internationalen Skoda Cup in Allensbach am Bodensee. Die Neckarsulmer Sport-Union ist außerdem der erste Pflichtspielgegner der Saison. Am 31. August werden die Kuties die 1. Runde des DHB-Pokals zu Hause gegen den Erstligisten bestreiten, das ergab die Auslosung vergangene Woche. „Das liegt gefühlt aber noch in weiter Ferne“, sagt Leibssle mit einem Lachen.

https://www.krzbb.de/krz_56_111737631-13-_Trainingsauftakt-bei-Handballerinnen-der-SG-H2Ku-Herrenberg.html?archiv=1

Emotionale Höhepunkte bei den Kuties zum Abschluss

Artikel vom 19. Mai 2019, von Vanessa Frey Kreiszeitung Böblinger Bote

HERRENBERG. Nichts war’s mit dem perfekten Saisonfinale in der Markweghalle. Zum Abschluss der Saison 2018/2019 mussten sich die Zweitliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg gegen Absteiger HSG Gedern/Nidda mit 27:28 geschlagen geben. Emotional erlebten die rund 600 Zuschauer dennoch einige Höhepunkte, als nach der Partie sieben Spielerinnen verabschiedet wurden. „Natürlich hätten wir uns sehr gerne mit einem Punkt belohnt“, zog Trainer Mike Leibssle einen Schlussstrich unter das letzte Spiel, „aber das wird an so einem Abend ein bisschen zur Nebensache.“

Zum letzten Mal im Trikot der Kuties (von links): Katrin Schröder, Lisa Gebhard, Monika Lide, Saskia Putzke, Celine Effinger, Sandra Kussmaul und Katrin Friedrich Foto: TBaur/Eibner

Zunächst ging es gut los für die Kuties, als Top-Torschützin Lea Neubrander die 3:1-Führung nach knapp sechs Minuten markierte. Doch Gedern/Nidda zeigte von Anfang an eine couragierte Einstellung und ließ sich nicht abschütteln. Zwar setzte sich das Gäu-Team zunächst auf 8:4 durch Lisa Gebhard ab (14.), konnte diese Führung zum Leidwesen der Fans allerdings nicht verwalten. Abwehrchefin Katrin Schröder konnte aufgrund eines Nasenbeinbruchs nicht aktiv mitwirken. Zum Karriereende durfte sie jedoch zum Siebenmeterversuch nochmals auf die Platte, ein Tor erzielte sie nicht. „Aber vor allem in der Abwehr hat uns ihr Ausfall sehr wehgetan“, erklärte Leibssle. Doch auch im Angriff stockte es zunehmend. Zur Halbzeit hatten die Gäste dann zum 13:13 ausgeglichen. Überhaupt merkte man dem Absteiger an, dass er sich mit einem Ausrufezeichen aus der Liga verabschieden wollte. So sah der zahlreich mitgereiste Anhang, wie die Mannschaft von Gäste-Trainer Christian Breiler durch einen Treffer von Leonie Isabel Nowak erstmals in Führung ging (34.). Fortan liefen die Hausherrinnen ihrerseits einem Rückstand hinterher. Mike Leibssle reagierte mit einer Auszeit und brachte neues Personal aufs Feld. Die Umstellungen fruchteten: Zweimal Katrin Friedrich und einmal Saskia Putzke egalisierten den Spielstand zum 20:20 (45.).

Beim 26:26 läuft alles auf ein Herzschlagfinale hinaus

Alles lief auf ein Herzschlagfinale hinaus, als Lea Neubrander drei Minuten vor Schluss zum 26:26 traf. In der letzten Minute kamen die Kuties nochmals auf 27:28 durch Rechtsaußen Lisa Gebhard heran, doch es sollte der letzte Treffer der SG H2Ku in dieser Saison bleiben. Die HSG ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und übergab die Rote Laterne an Trier.

Die Herrenbergerinnen beenden die Runde nach dieser Niederlage auf Rang acht. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man diese verletzungsgebeutelte Saison noch einmal Revue passieren lässt. „Einfach sensationell, was diese Mannschaft geleistet hat“, zeigte sich auch der sportliche Leiter Ingo Janoch bei der anschließenden Verabschiedung beeindruckt. Für insgesamt sieben Spielerinnen war es das letzte Spiel im SG-Trikot.

Mit minutenlangen Ovationen bedankten sich die Fans vor allem bei Katrin Schröder, Monika Lide und Lisa Gebhard. Die drei Leistungsträgerinnen beendeten ihre beeindruckenden Karrieren. „Da verlassen uns ganz besondere Spielerinnen, die große Fußstapfen hinterlassen“, so Mike Leibssle. Bis Ende Juni haben seine restlichen Schützlinge nun frei, ehe es in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 geht. „Bis dahin sollen sich alle nach diesen emotionalen Wochen sowohl körperlich als auch mental erholen.“ Verdient haben sich das die Kuties allemal.

SG H2Ku Herrenberg: Lide, Elbert; Schröder, Kussmaul (1), Bok, Friedrich (3), Foth (4/davon 1 Siebenmeter), Zilinskaite (1), Effinger, Neubrander (11/5), Gebhard (5/2), Putzke (2).

Letztes Heimspiel der Kuties wird zur Abschiedsparty

Letztes Spiel von Lisa Gebhard im Trikot der SG H2Ku Herrenberg: Mit ihren Emotionen wird sie den Kuties fehlen Wolfgang Frank/Eibner

Für die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstagabend um 18 Uhr das letzte Spiel der Saison 2018/2019 auf dem Programm. Gegner ist die HSG Gedern/Nidda, Tabellenletzter und erster Absteiger aus der 2. Bundesliga.

Von Vanessa Frey

HERRENBERG. Wenn nach dieser Partie der Schlusspfiff in der Markweghalle ertönt, wird es das letzte Spiel für viele im Trikot der SG gewesen sein. „Natürlich wollen wir gerade für diese Spielerinnen einen tollen Abschluss“, blickt Trainer Mike Leibssle voraus.

Auch sportlich hat die Begegnung durchaus noch eine Bedeutung. „Es gibt mehrere Faktoren, warum wir dieses Spiel gewinnen wollen“, so der Kuties-Coach. „Grundsätzlich möchte man in dieser Liga natürlich immer siegen, aber wir wollen auch mit einem ausgeglichenen Punktekonto einen positiven Schlusspunkt unter diese Saison setzen.“ Nach einer verletzungsgebeutelten Spielzeit steht das Gäu-Team aktuell mit 28:30 Punkten auf einem überragenden siebten Platz. „Zudem sind wir es unserem konstant guten Heimpublikum schuldig, es nochmals mit einer guten Leistung zu belohnen.“

Mit Lide, Gebhard und Schröder sagen drei Galionsfiguren servus

Aufsteiger Gedern/Nidda aus Hessen hat das Abenteuer 2. Bundesliga bereits am vergangenen Wochenende mit einem Heimsieg gegen die Trierer Miezen zu einem versöhnlichen Abschluss gebracht. Jedoch wird sich das Team von Christian Breiler sicherlich nicht kampflos in Herrenberg geschlagen geben. „Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen“, weiß auch Mike Leibssle. Mit Monika Lide, Lisa Gebhard und Katrin Schröder werden gleich drei Galionsfiguren der letzten Jahre ihre Laufbahn beenden. „Mit ihnen verlassen uns unglaubliche Identifikationsfiguren und Führungspersönlichkeiten“, so ein wehmütiger Mike Leibssle, „sie werden eine große Lücke hinterlassen.“

Lide und Schröder hatten die Handballschuhe bereits vor einem Jahr an den Nagel gehängt, ehe sie aufgrund des Personalengpasses ihre Comebacks gaben. Für Rechtsaußen Lisa Gebhard ist es eine ganz neue Situation, der sie mit gemischten Gefühlen entgegenblickt: „Ich freue mich auf mehr Freizeit, dennoch hat der Sport über viele Jahre mein Leben bestimmt, das werde ich nun mit anderen Dingen füllen.“ Insgesamt acht Jahre war die Linkshänderin im Gäu aktiv, viele Freundschaften nimmt sie aus dieser Zeit mit. „Genau dieses familiäre Umfeld zeichnet in meinen Augen die SG aus, es ist fast beispiellos, was wir hier geschaffen haben.“

Von diesem Umfeld wird auch Saskia Putzke Abschied nehmen und zunächst eine Pause einlegen. „Ebenfalls eine absolute Leistungsträgerin, die uns sehr fehlen wird“, so Leibssle. Eigengewächs Sandra Kussmaul wird vermehrt in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen. Auch Linksaußen Celine Effinger und Allrounderin Katrin Friedrich werden die Mannschaft verlassen. Folglich werden die Kuties in der kommenden Spielzeit ein ganz neues Gesicht bekommen.

„Doch damit wollen wir uns noch nicht beschäftigen“, lacht Leibssle, „lieber wollen wir allen Abgängen erst einmal eine tolle Abschiedsparty bereiten.“

SG H2Ku II besiegt Tabellendritten klar

HERRENBERG (vf). Im letzten Heimspiel der Saison haben die Württembergliga-Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg II in der Markweghalle nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den Tabellendritten Remshalden feierte das Team von Olga Backfisch und Kerstin Foth einen beeindruckenden 29:20-Sieg. Eine überragende Sophia Holzner im Tor und eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit waren die Faktoren für den Kantersieg. „Die Mannschaft wollte zeigen, was in ihr steckt, das ist ihr eindrucksvoll gelungen“, freute sich Kerstin Foth.

Den Start verschliefen die kleinen Kuties vor knapp 100 Zuschauern komplett. Herausgespielte Chancen wurden nicht genutzt, ein 0:4-Rückstand war die Folge. Doch mit zunehmender Dauer zeigte die Leistungskurve der Gastgeberinnen stetig nach oben. Angeführt von einer starken Katrin Friedrich aus dem Zweitliga-Team kamen die Herrenbergerinnen an den Tabellendritten heran und verkürzten zur Halbzeit durch einen Treffer von Viola Gerg auf 11:12. Nach Wiederanpfiff platzte der Knoten endgültig. Sophia Holzner zeigte im Herrenberger Gehäuse über die gesamte Distanz tolle Paraden und ermöglichten ihren Vorderleuten ein einfaches Tempospiel. Mit dem 16:13 durch Ina Kühnel war die Partie zu Gunsten der Gäu-Sieben gedreht (39.). In den restlichen 20 Minuten gab es für den SV Remshalden kein Durchkommen mehr, mit dem Schlusspfiff markierte Viola Gerg den 29:20-Endstand. „Insgesamt haben wir als Team toll agiert“, so eine glückliche Kerstin Foth, „ein schöner Schlusspunkt in eigener Halle unter eine durchaus turbulente Saison.“

Ganz zu Ende ist die Runde für die SG H2Ku II noch nicht. Am Samstag (17.30 Uhr) müssen sie beim Meister und Aufsteiger HB Ludwigsburg antreten.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner; Gramer, Aksoy (4), Kühnel (4), Brand (6/davon 2 Siebenmeter), Schmidt, Gerg (6/2), Bartsch, Schwarzbach, Keipert (2), Friedrich (7).

https://www.krzbb.de/krz_56_111694054-13-_SG-H2Ku-II-besiegt-Tabellendritten-klar.html

Starker Auftritt der kleinen Kuties im Abstiegskampf

HERRENBERG (vf). Die Handballerinnen der SG H2Ku Herrenberg II haben am Sonntagabend in der Markweghalle ein großes Ausrufezeichen in der Württembergliga gesetzt. Nach einem in allen Belangen überlegenen Auftritt gewann die Gäu-Sieben am Ende deutlich gegen den HC Schmiden/Oeffingen mit 31:22 (16:11) und holte damit gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt zwei wichtige Punkte. „Das war eine der stärksten Leistungen der Saison“, freute sich Co-Trainerin Kerstin Foth.

Lediglich in den Anfangsminuten lagen die kleinen Kuties mit 3:5 im Hintertreffen (5.). „Danach haben wir uns in der Abwehr gefunden und hatten den starken Rückraum von Schmiden/Oeffingen gut im Griff“, so Foth zufrieden. Die Stabilität in der Defensive ermöglichte viele schnelle Angriffe, die die Herrenbergerinnen ein ums andere Mal erfolgreich abschlossen. Nach Treffern der starken Ina Kühnel und von Kapitänin Laureen Kappus zum 10:8 war das Spiel gedreht. Dass die Gäste zudem äußerst robust zu Werke gingen und vermehrt mit Zwei-Minuten-Zeitstrafen auf die Bank mussten, spielte Herrenberg in die Karten. Bis zur Halbzeit hatten die kleinen Kuties ihren Vorsprung auf 16:11 ausgebaut. „Und auch nach der Pause konnten wir an unsere Leistung anknüpfen“, war Kerstin Foth zufrieden, „im Angriff haben wir die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, auch gut umgesetzt“. So rollte der SG-Zug unermüdlich weiter, Viola Gerg erhöhte 15 Minuten vor Schluss auf 25:17.

Am Ende wurde der deutliche 31:22-Sieg ausgelassen gefeiert. Durch diesen Erfolg haben sich die Kuties auf Rang sieben der Tabelle vorgeschoben und sich etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Kommenden Sonntag müssen sie ungewöhnlich früh um 13 Uhr beim VfL Pfullingen antreten. Da das Feld in der Württembergliga Nord sehr breit ist, könnten sie sich mit einem weiteren Sieg vollends im Mittelfeld etablieren.

SG H2Ku Herrenberg II: Holzner, Göhlich; Gramer (3), Aksoy (4), Kappus (8/davon 2 Siebenmeter), Kühnel (6), Meyer, Brand (2), Schmidt, Gerg (2), Bartsch, Keipert (2), Friedrich, Brauns (4).